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20-Jähriger verletztNach schwerem Unfall: Gemeinde fordert Kreisel

Der Unfall eines 20-jährigen Rollferfahrer in Märstetten soll Konsequenzen haben. Der Gemeindeammann will die gefährliche Kreuzung entschärfen.

von
aki
Der Rollerfahrer wurde beim Unfall schwer verletzt.

Der Rollerfahrer wurde beim Unfall schwer verletzt.

«Wir fordern vom Kanton schon seit Jahren vergeblich einen Kreisel», sagt Jürg Schumacher, Gemeindeammann von Märstetten. Die Abzweigung nach Weinfelden gilt offenbar seit Jahren als gefährlich. «Märstetter Bürger berichten immer wieder von Beinahe-Kollisionen», bestätigt er einen Bericht der «Thurgauer Zeitung». Zu Stosszeiten, so der der Gemeindeammann, sei es nahezu unmöglich auf die Hauptstrasse einzubiegen. Bis zu 20000 Fahrzeuge seien hier täglich unterwegs.

Er werde regelmässig von Bürgern auf die Gefahrenstelle angesprochen. Doch beim Tiefbauamt Thurgau sei man anderer Ansicht. Die Strecke sei kein Unfallschwerpunkt, somit bestehe kein dringender Grund zu handeln, heisse es dort. Schumacher lässt sich nicht abwimmeln und kämpft weiter für eine Entschärfung der Kreuzung. «Jetzt muss endlich etwas gemacht werden», sagt der Gemeindeammann.

Der 20-jährige Rollerfahrer war am Freitagmorgen bei einem Zusammenstoss mit einem Auto schwer verletzt worden, wie die Thurgauer Kantonspolizei mitteilte. Der junge Mann musste von der Rega mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden. Er hatte beim Abbiegen ein vortrittsberechtigtes Auto übersehen. An dessen Steuer sass ein 39-jähriger Fahrer; er blieb unverletzt.

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