Nach Sex-Auktion schwanger: Vater gesucht
Aktualisiert

Nach Sex-Auktion schwanger: Vater gesucht

Auf einer Online-Sex-Auktion bot eine Frau ihren Körper an. Mit sechs ihr unbekannten Männern kam es zum Geschlechtsverkehr. Von einem ist sie schwanger. Jetzt muss der Betreiber der Auktion die Namen der Männer preisgeben.

Zu diesem Schluss kam das Stuttgarter Landgericht. Es verurteilte den Veranstalter der Sex-Auktion dazu, die Namen der sechs infrage kommenden Männer preiszugeben. Die schwangere Klägerin liess sich im April und Mai 2007 wiederholt auf der Online-Auktion ersteigern. Sechs Männer, von denen sie nur die Nicknames kannte, kommen als mögliche Väter in Frage. Obwohl sich der Betreiber der Seite zur Geheimhaltung verpflichtete, kam der Richter zum Schluss, dass das Interesse des noch ungeborenen Kindes grösser sei als die Anonymität der Männer.

Deine Meinung