SpaceX springt für Notfall-Raumschiff ein

Publiziert

Nasa-MitteilungNach Sojus-Leck – «Dragon» von SpaceX steht als Notfall-Raumschiff bereit

Ein im Dezember entdecktes Leck an einer Sojus-Kapsel warf viele Fragen auf. Nun ist klar, dass das private Raumfahrt-Unternehmen SpaceX ein vorübergehendes Notfall-Raumschiff stellen kann. 

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An der ISS angedockten Sojus-Kapsel ist im Dezember 2022 ein Leck entdeckt worden – es kann deshalb nicht als Notfall-Raumschiff eingesetzt werden.

An der ISS angedockten Sojus-Kapsel ist im Dezember 2022 ein Leck entdeckt worden – es kann deshalb nicht als Notfall-Raumschiff eingesetzt werden.

via REUTERS
Ein an der ISS angedockter «Crew Dragon» wurde nun in Absprache mit SpaceX, der privaten Raumfahrtfirma von Elon Musk, als Ersatz ausgewählt, wie die US-Raumfahrbehörde Nasa mitteilt.

Ein an der ISS angedockter «Crew Dragon» wurde nun in Absprache mit SpaceX, der privaten Raumfahrtfirma von Elon Musk, als Ersatz ausgewählt, wie die US-Raumfahrbehörde Nasa mitteilt.

AFP
Grundsätzlich sei aber nach wie vor der Plan, dass die drei Raumfahrer mit einem Ersatzraumschiff von der Internationalen Raumstation ISS zurück zur Erde fliegen sollen.

Grundsätzlich sei aber nach wie vor der Plan, dass die drei Raumfahrer mit einem Ersatzraumschiff von der Internationalen Raumstation ISS zurück zur Erde fliegen sollen.

Nasa

Darum gehts

  • Ein «Crew Dragon»-Raumschiff von SpaceX dient der ISS vorübergehend als Notfall-Raumschiff.

  • Dies, weil die dafür vorgesehene Sojus-Kapsel ein Leck aufweist, das im Dezember entdeckt worden ist.

  • Grundsätzlich ist aber nach wie vor der Plan, dass die drei Raumfahrer mit einem Ersatzraumschiff von der Internationalen Raumstation ISS zurück zur Erde fliegen sollen.

Nachdem an einer russischen Sojus-Kapsel ein Leck entdeckt worden war, hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa einen an der ISS angedockten «Crew Dragon» als vorübergehendes Notfall-Raumschiff ausgewählt. Das sei nach Gesprächen mit dessen Betreiber SpaceX, der privaten Raumfahrtfirma von Elon Musk, für den Fall eines unvorhergesehenen Notfalls entschieden worden, teilte die Nasa am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mit. 

Grundsätzlich sei aber nach wie vor der Plan, dass die drei Raumfahrer – die beiden Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin sowie der Nasa-Astronaut Frank Rubio – mit einem Ersatzraumschiff von der Internationalen Raumstation ISS zurück zur Erde fliegen sollen. Dies soll wahrscheinlich Ende September stattfinden – anstelle von März, wie es ursprünglich geplant war. Die drei Raumfahrer waren im vergangenen September mit der Sojus-MS-22-Kapsel zur ISS gekommen. An der Kapsel war im Dezember ein Leck entdeckt worden, das nach Einschätzung von Experten durch den Einschlag eines Mikrometeoriten verursacht wurde.

Die «Crew Dragon» gehört SpaceX.

Ersatzraumschiff soll am 20. Februar starten

Nun soll am 20. Februar die Sojus MS-23 vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus als Ersatzraumschiff zur ISS geschickt werden. Dann soll, nach einigen Umräumarbeiten, die Sojus MS-22 unbemannt zur Erde zurückfliegen. 

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Zudem soll die «Crew 6» – bestehend aus zwei US-Raumfahrern, einem russischen Kosmonauten und einem Raumfahrer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – zwischen Mitte und Ende Februar von den USA aus zur ISS starten. Kurz darauf soll die «Crew 5» – die Nasa-Astronauten Nicole Mann und Josh Cassada, die russische Kosmonautin Anna Kikina und der japanische Astronaut Koichi Wakata – wieder zur Erde zurückkommen. 

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(DPA/bre)

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