Aktualisiert 06.02.2019 08:28

Erstmals seit 30 Jahren

Nach Twitter-Skandal ein Oscar ohne Moderator

Durch die kommende Oscar-Verleihung wird kein Moderator führen. Stattdessen wollen die Organisatoren ein neues Format ausprobieren.

von
chk
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Hatte sich im Dezember im Streit um frühere homophobe Twitter-Beiträge von der Oscar-Verleihung zurückgezogen: Kevin Hart.

Hatte sich im Dezember im Streit um frühere homophobe Twitter-Beiträge von der Oscar-Verleihung zurückgezogen: Kevin Hart.

Keystone/AP/Mark J. Terrill
Nebst Make-Up-Künster und Cutter gibt es am «Oscar-Lunch» auch Stars zu sehen: Lady Gaga,... (4. Februar 2019)

Nebst Make-Up-Künster und Cutter gibt es am «Oscar-Lunch» auch Stars zu sehen: Lady Gaga,... (4. Februar 2019)

Keystone/Nina Prommer
...Bradley Cooper,...

...Bradley Cooper,...

Keystone/Nina Prommer

Jetzt ist es offiziell: Bei der kommenden Oscar-Verleihung wird es erstmals seit drei Jahrzehnten keinen Moderatoren geben. «Wir können bestätigen, dass es keinen Gastgeber geben wird», sagte ein Sprecher der Oscar-Akademie am Dienstag.

Der ursprünglich als Moderator vorgesehene US-Comedian und Schauspieler Kevin Hart hatte sich im Dezember im Streit um frühere homophobe Twitter-Beiträge zurückgezogen. Die Organisatoren der Zeremonie suchten daraufhin zunächst einen Ersatz – und entschlossen sich dann für eine Gala ohne Moderatoren.

Sinkende Einschaltquoten

Insidern zufolge soll bei der 91. Verleihung der begehrten Filmpreise am 24. Februar vielmehr ein neues Format ausprobiert werden. Demnach sollen Hollywood-Stars in einzelne Abschnitte der Show einführen. Zuletzt hatte es 1989 eine Oscar-Gala ohne Moderatoren gegeben.

In den vergangenen beiden Jahren moderierte der Talkmaster Jimmy Kimmel die Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt. Der Druck auf die Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist aufgrund sinkender Zuschauerzahlen gross. Zuletzt hatten nur noch 26,5 Millionen Menschen die glamouröse Gala im Fernsehen verfolgt, ein historisches Tief. Zum Vergleich: 2014 hatten noch 43 Millionen Menschen zugeschaut.

(chk/sda)

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