Nach Waldbränden: Luft ist gefährlich verschmutzt
Aktualisiert

Nach Waldbränden: Luft ist gefährlich verschmutzt

Nach den
Waldbränden hat die
Luftverschmutzung in
Kalifornien bedrohliche
Ausmasse angenommen.
Die Behörden warnten
die Bevölkerung vor
hochgiftigen Partikeln.

Kinder sowie Menschen mit Herz- und Atemproblemen wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und die

Klimaanlagen einzuschalten. Auch das Tragen von Atemschutzmasken helfe nicht, denn die giftigen Partikel seien 30 Mal feiner als ein einziges Haar und würden durch die Masken nicht abgehalten. Besonders von der Luftverschmutzung betroffen sind die Bezirke San Diego, Orange, Los Angeles, San Bernardino und Riverside.

Die Feuerwehr ist weiterhin mit tausenden Löschkräften im Einsatz, das Schlimmste scheint jedoch überstanden zu sein. Die drei grössten Feuer sollten innerhalb der nächsten sieben Tage unter Kontrolle gebracht werden können.

Die am Sonntag vor einer Woche ausgebrochenen Waldbrände vernichteten in Südkalifornien bislang eine Fläche, die grösser ist als jene des Kantons Zürich, und zerstörten 1800 Häuser. Sieben Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben. Im Jahr 2003 waren bei Waldbränden in Kalifornien 22 Menschen ums Leben gekommen.

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