Aktualisiert 21.11.2017 13:29

NamensrechtNachnamen-Meshing wird zum neuen Heiratstrend

800 britische Paare entscheiden sich jährlich dazu, ihre Nachnamen zu kombinieren. Könnten Sie sich das auch vorstellen?

von
dk

Aus Villar und Raigosa wird Villaraigosa, aus Clifton und Mole werden die Moltons, aus Dresser und McLoughlin wird Dreslough: In Amerika ist es schon gang und gäbe, dass Nachnamen bei der Eheschliessung miteinander kombiniert werden. Das sogenannte Nachnamen-Meshing schwappte auch auf Grossbritannien über. Ungefähr 800 britische Frischvermählte entscheiden sich jedes Jahr dafür.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige Ehepartner wünschen sich einen kompletten Neustart, abgegrenzt vom alten Ledignamen. Andere sehen im neuen Namen die Chance einer echten Gleichstellung von Mann und Frau – die Ledignamen seien schliesslich über den Vater weitergegeben worden. Oder man will einfach zeigen, dass alles geteilt wird: das Haus, das Konto und nun auch der Name.

Jetzt wollen wir wissen: Wie würde es aussehen, wenn man die Nachnamen von Ihnen oder Ihrem Partner/Ihrer Partnerin vermischen würde?

Schicken Sie uns Ihre Beispiele und sagen Sie uns, ob Sie sich das Nachnamen-Meshing auch in der Schweiz wünschen.

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