Wynau BE: «Nacht für Nacht begegne ich diesem nackten Mann»

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Wynau BE«Nacht für Nacht begegne ich diesem nackten Mann»

Nachts soll regelmässig ein nackter Mann in Wynau umhergehen. Weil er einer Bewohnerin grossen Schrecken einjagt, ist auch die Polizei im Bild.

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Seit über einem Jahr soll ein Blüttler im bernischen Wynau sein Unwesen treiben. (Video:RC)

Nach Mitternacht wenn die Oberaargauer Gemeinde Wynau im Schlaf liegt, wandert regelmässig ein Unbekannter durch die Gegend. Dies splitternackt – «lediglich mit einem Hut, Schuhen und ein Schal um den Mund bekleidet», erzählt eine Leser-Reporterin aus der Region.

Schon seit fast einem Jahr wiederholten sich diese Nacktwanderungen – beinahe Nacht für Nacht und zu jeder Jahreszeit: «So gut wie jede Nacht begegne ich diesem nackten Mann, der im Dorf umherläuft», sagt die verängstigte Frau. Wenn sie von ihren Spätschichten nach Hause komme, fahre sie immer wieder im Auto am nackt herumirrenden Mann vorbei. «Ich habe immer höllische Angst», meint die Leser-Reporterin.

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Die Leser-Reporterin konnte den Mann fotografieren, wenn auch nur unscharf.

Die Leser-Reporterin konnte den Mann fotografieren, wenn auch nur unscharf.

Leser-Reporter
Der Mann soll ausschliesslich Nachts unterwegs sein.

Der Mann soll ausschliesslich Nachts unterwegs sein.

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Der Mann soll schon seit über einem Jahr, im Dorf sein Unwesen treiben.

Der Mann soll schon seit über einem Jahr, im Dorf sein Unwesen treiben.

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Kantonspolizei Bern ist informiert

Sie habe deswegen auch schon die Kantonspolizei Bern kontaktiert. Doch ohne Resultat: «Als wir im Januar die Meldung wegen eines nackten Mannes in Wynau erhalten hatten, schickten wir sofort eine Patrouille hin», sagt Polizeisprecherin Jolanda Egger. Doch vor Ort hätten die Polizisten keinen Blüttler mehr ausfindig machen können.

Die Polizei bat die Frau laut ihren Angaben, sich bei der nächsten Sichtung des nächtlichen Nacktwanderers zu melden. Sie konnte in der Zwischenzeit Fotos vom Unbekannten schiessen, die sie 20 Minuten zukommen liess: «Ich hoffe, mit der Veröffentlichung etwas zu bewirken, damit das aufhört. Ich habe wirklich Angst», sagt die Anwohnerin.

Polizeisprecherin Egger rät, bei solch merkwürdigen Begegnungen den Notruf zu wählen: «Wir gehen dem Fall dann nach», versichert sie.

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