Aktualisiert 06.07.2016 16:42

Rathaus Zürich

Nachtleben-Petition an Stadtrat Wolff übergeben

Jungpolitiker von links bis rechts haben ihre Nachtleben-Petition eingereicht. Polizeivorsteher Richard Wolff zeigt Verständnis für die Anliegen.

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jen
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Mitglieder des Vereins Pro Nachtleben Zürich übergeben am Mittwochabend, 6. Juli 2016, die Petition «Für ein attraktives Zürcher Nachtleben» dem zuständigen Stadtrat Richard Wolff.

Mitglieder des Vereins Pro Nachtleben Zürich übergeben am Mittwochabend, 6. Juli 2016, die Petition «Für ein attraktives Zürcher Nachtleben» dem zuständigen Stadtrat Richard Wolff.

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Damit fordern Jungpolitiker von Links bis Rechts die Stadt dazu auf, sich zu einem lebendigen Nachtleben zu bekennen.

Damit fordern Jungpolitiker von Links bis Rechts die Stadt dazu auf, sich zu einem lebendigen Nachtleben zu bekennen.

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Forderungen der Petition sind unter anderem eine Verminderung der Regulierung, Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen bei Lärmklagen und eine liberale Praxis bei Vorschriften.

Forderungen der Petition sind unter anderem eine Verminderung der Regulierung, Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen bei Lärmklagen und eine liberale Praxis bei Vorschriften.

jen

Vor dem Zürcher Rathaus übergaben Mitglieder des Vereins Pro Nachtleben Zürich am Mittwochabend die Petition «Für ein attraktives Zürcher Nachtleben» mit 2000 Unterschriften dem zuständigen Stadtrat Richard Wolff (AL). Damit fordern Jungpolitiker von links bis rechts die Stadt dazu auf, sich zu einem lebendigen Nachtleben zu bekennen.

Unter anderem soll die Stadt Regulierungen abbauen und die Interessen der Club- und Barbetreiber bei Lärmklagen berücksichtigen. Claudio Zihlmann, Präsident des Vereins: «Es kann nicht sein, dass Clubs wie die Härterei wegen Lärmklagen schliessen müssen.» Damit spricht er ein Beispiel an, dass vor drei Jahren für rote Köpfe sorgte.

«Genehmigung für Aschenbecher»

Ausserdem fordert der Verein von der Stadt, dass sie eine liberalere Praxis bei Vorschriften anwendet: «Wenn sogar Genehmigungen für einen Aschenbecher von den Clubs eingeholt werden müssen, besteht Handlungsbedarf», sagt Zihlmann.

Polizeivorsteher Wolff versteht die Anliegen der Jungen: «Ich bin zuversichtlich bei der Petition.»

Der Anstoss zur Lancierung der Petition war eine Mitteilung der Stadt Zürich im Sommer 2015. Anwohnern ist es seit da möglich, Rekurse gegen Öffnungszeiten von Gastrobetrieben, darin inbegriffen sind Bars und Club, einzureichen.

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