Doping: Nachuntersuchung aller Proben von Peking

Aktualisiert

DopingNachuntersuchung aller Proben von Peking

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will alle eingefrorenen Doping-Proben von Peking nachuntersuchen lassen. Gemäss IOC werden die 5000 Proben ans Labor in Lausanne geschickt.

Details über die nachträglichen Tests werden mit der Welt-Anti- Doping-Agentur (WADA) abgestimmt. «Diese Untersuchungen betreffen alle Sportarten und beinhalten speziell auch die Substanz Cera», sagte IOC-Sprecherin Emmanuelle Moreau. Der Zeitpunkt der Tests stehe noch nicht fest.

Der IOC-Vizepräsident Thomas Bach hatte nach den neuesten Dopingfällen im Radsport angeregt, die eingefrorenen Proben von Peking bereits jetzt öffnen und mit Hilfe des neuen Testverfahrens untersuchen zu lassen. Wie schon vor und während der Spiele würden «intelligente Zieltests» zum Einsatz kommen, sagte Bach.

(si)

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