Nackte Britney, dicke Quote

Aktualisiert

Nackte Britney, dicke Quote

Mit Google-Trends liegt jetzt ein einfaches Starbarometer vor. Es sagt aus, welche Showgrössen 2006 im Gespräch sind und welche nicht.

Nichts ist schlimmer für die Promis, als nicht mehr im Gespräch zu sein. Denn Vergessenheit schlägt sich für die Stars zunächst in einen sinkenden Marktwert und später oft in eine Depression um. Jetzt können die Reichen, Schönen und im Internet Nachgefragten in einer täglichen Messung abfragen, wie sehr sie noch in den Köpfen der User beziehungsweise im Eingabefeld der Google-Suchfunktion stecken.

Wenn die Kurve völlig verflacht ist, oder gar nach unten strebt, muss halt eine Scheidung her. Dies belegt etwa die Kurve von Kurvenkönigin Pamela Anderson. Vier Heirats-Partys mit Kid Rock brachten nicht halb so hohe Suchquoten, wie die Ankündigung der Scheidung nach vier Monaten. Auch Britney Spears brachte erst die Trennung von Federline wieder einigermassen ins Geschäft. Aber nicht genug. Sie musste noch mal ohne Unterhosen nachbessern.

Schwanger zieht auch

Angelina Jolie toppte ihre Jahresbeachtungskurve mit der Botschaft, dass sie von Brad Pitt schwanger war. Am 27. Mai brachte sie Shiloh Nouvel Jolie-Pitt in Namibia zu Welt, das Medieninteresse stieg erneut.

Auch Einzelereignisse und Jubiläen können veritable Google-Quoten-Treiber sein. Mit einer einzigen Sendung und einem Hauch von Nichts liess Michelle Hunziker in «Wetten dass...» die Suchtreffer aufblitzen. Und selbst im hohen Alter konnte Ex-Bond-Girl Ursula Andress noch mal ein geballtes Web-Interesse verzeichnen. Grund des Nachfragesturms: Der Bikini wurde sechzig. Und in keinem Rückblick durfte die junge Frau Andress im Zweiteiler fehlen.

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