Aktualisiert 10.04.2014 14:00

«Rolling Stone»-CoverNackte Louis-Dreyfus blamiert sich mit Tattoo

Eigentlich wollte US-Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus mit ihrem Cover politisch kultiviert wirken – stattdessen machte sich der «Seinfeld»-Star lächerlich.

von
mor

Sich öffentlich zu blamieren, ist selten etwas Schönes. Schlimmer noch, wenn es auf dem Cover eines auflagestarken Magazins passiert. So geschehen bei Julia Louis-Dreyfus. Die Schauspielerin liess sich für das Titelblatt des «Rolling Stone»-Magazins die amerikanische Verfassung auf den Rücken schreiben. Unter ihrem Verfassungs-Tattoo ist die Unterschrift von John Hancock zu erkennen, dem dritten Präsidenten des damaligen US-Kontinentalkongresses. Dumm nur, dass Hancock zwar die Unabhängigkeitserklärung mitunterzeichnete, nicht aber die Verfassung.

Was ist die beste Reaktion, wenn eine Peinlichkeit passiert? Mitlachen natürlich. Diese Binsenwahrheit nahm sich nun auch Julia Louis-Dreyfus zu Herzen. Die 53-Jährige spielt derzeit in der Polit-Sitcom «Veep» die fiktionale Vizepräsidentin Selina Mayer, die von einem Kommunikationsdirektor, gespielt von Mike McClintock, beraten wird. Auf Twitter schrieb Louis-Dreyfus nach dem Cover-Fauxpas: «Und schon wieder hat es Mike versaut. Depp.»

Seitenhieb vom US-Verfassungszentrum

Das US-Verfassungszentrum in Philadelphia konnte sich einen hämischen Kommentar dann aber doch nicht verkneifen. Ebenfalls auf Twitter postete die Institution ein Foto vom «Rolling Stone»-Cover samt den Gründungsvätern wie George Washington und Benjamin Franklin. Die Bildunterschrift dazu: «Danke für die Respektsbekundung, aber hier ist kein Hancock.»

Julia Louis-Dreyfus kennt das Problem mit Namensschwierigkeiten jedoch auch von der anderen Seite. Als sie 2010 ihren Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood enthüllte, musste die Schauspielerin feststellen, dass ihr Name falsch geschrieben wurde. Statt Julia Louis-Dreyfus stand Julia Luis Dreyfus auf dem Gehweg des Sunset Boulevards. Dieser Patzer wurde später jedoch behoben.

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