Nackter Po als Werbegag
Aktualisiert

Nackter Po als Werbegag

Ein inszenierter Unfall mit einer Harley sorgte vergangenes Wochenende in Zürich für Aufsehen. Dahinter steckten Studenten der Fachhochschule St. Gallen.

Ungläubige Blicke, verdrehte Hälse und Handy-Fotografen zuhauf gabs letzten Samstag auf der Zürcher Bahnhofstrasse. Grund: Ein Töffpärchen, das anscheinend einen Unfall hinter sich hatte, schob eine Harley vor sich her. Während beim Unfall die Jeans der Frau – an Aufsehen erregender Stelle – völlig zerrissen wurde, blieb die Jeans des Mannes völlig intakt.

«Es war ein Riesenspass», erzählt Samuel Enz (25), Betriebsökonomie-Student an der Fachhochschule St. Gallen. «Den Leuten blieb der Mund offen stehen wegen unseres Models mit dem blanken Hintern», erzählt er. Das Ganze war eine Guerilla-Marketing-Aktion, die Enz zusammen mit vier Mitstudenten im Rahmen einer Projektarbeit durchgezogen hat. Dabei setzten sie ein Produkt zweier Ostschweizer Unternehmen in Szene: die

Töff-Hose Rokker, die aussieht wie eine normale Jeans, bei Stürzen aber mehr Sicherheit bietet und von einem Startup-Unternehmen im Rheintal vertrieben wird. Beschichtet ist sie mit dem Spezialgewebe Dynatec von Schöller-Textil in Sevelen.

(loo)

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