Mallorca: Nadal erfüllt sich Traum, Federer hautnah dabei
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MallorcaNadal erfüllt sich Traum, Federer hautnah dabei

Rafael Nadal eröffnet in seiner Heimat eine gigantische Tennisakademie. Sein langjähriger Rivale steht ihm an diesem besonderen Tag zur Seite.

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kai
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Zwei Legenden für eine gute Sache: Roger Federer kommt für die Eröffnung der Rafa Nadal Academy nach Mallorca.

Zwei Legenden für eine gute Sache: Roger Federer kommt für die Eröffnung der Rafa Nadal Academy nach Mallorca.

AFP/Jaime Reina
Das 40'000 Quadratmeter grosse Sportzentrum beeindruckt auch den Schweizer.

Das 40'000 Quadratmeter grosse Sportzentrum beeindruckt auch den Schweizer.

AFP/Jaime Reina
Als Dank für sein Erscheinen überreicht Nadal dem Schweizer eine Collage mit Bildern ihrer grössten Duelle.

Als Dank für sein Erscheinen überreicht Nadal dem Schweizer eine Collage mit Bildern ihrer grössten Duelle.

AFP/Jaime Reina

Sein Projekt ist vollendet. Rafael Nadal hat am Mittwoch auf Mallorca sein 40'000 Quadratmeter grosses und über 50 Millionen Euro teures Sportzentrum eröffnet. Die Rafa Nadal Academy umfasst nicht nur 26 Tennisplätze, Swimmingpools, ein Fitnesscenter und ein Museum, sondern auch ein Hotel mit 100 Betten und eine Unterkunft für 140 Jugendliche. Auf der Anlage sollen Nachwuchsspieler im Alter von 10 bis 18 Jahren trainieren und gleichzeitig eine schulische Ausbildung absolvieren.

Es war ein ganz besonderer Tag für den 30-jährigen Spanier, der vor den zahlreichen geladenen Gästen sagte: «Es ist ein Projekt, an dem wir mehrere Jahre gearbeitet haben, und es ist jetzt zu einer Realität geworden. Ein Traum wird wahr.»

Federer zu Scherzen aufgelegt

Der Zeremonie wohnte auch sein langjähriger Rivale Roger Federer bei, der als Laudator auftrat, was Nadal mit Freude erfüllte. «Es ist sehr wichtig für uns alle, dich hier zu haben», sagte er. «Du vertrittst die Werte unseres Sports und bist ein perfektes Vorbild für die Kinder.»

Federer, der von Nadal als Geschenk eine Collage mit Bildern ihrer grössten Duelle erhielt, zeigte sich ebenfalls angetan von dem, was er sah. «Es ist die grösste Ehre für mich, hier zu sein», sagte der 35-Jährige. «Man spürt in der gesamten Akademie die DNA und Arbeitseinstellung von Rafa. Hier kann er seine Ideale mit den Kids teilen.» Der Baselbieter scherzte: «Wenn meine Kids auch eine Tenniskarriere anstreben, schicke ich sie hierher.»

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