ATP-Turnier Madrid: Nadal sucht nach seiner Sandplatzform

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ATP-Turnier MadridNadal sucht nach seiner Sandplatzform

Rafael Nadal ist vor dem Masters-1000-Turnier in Madrid unter Druck: Er ist schlecht in die Sandplatz-Saison gestartet und hat viele Punkte zu verteidigen.

von
ofi

Kommt die Sandplatzsaison, kommt die Zeit von Rafael Nadal - so war das in den vergangenen Jahren immer. Bis jetzt. Denn so früh wie dieses Jahr ist die aktuelle Weltnummer 1 in Barcelona, seit er 16-jährig war, nie mehr gescheitert. Und weil er auch in Madrid als Titelverteidiger antritt, kann er im Hinblick auf die Weltrangliste sowieso «nur» Schadensbegrenzung betreiben.

Immerhin: Verfolger Novak Djokovic, der nach dem 2.-Runden-Aus 2013 fast keine Punkte zu verteidigen gehabt hätte, sagte seine Teilnahme für Madrid am Sonntag ab. Dem Serben machen noch immer Schmerzen am Handgelenk zu schaffen. In der Weltrangliste liegt der Spanier mit 12'900 Punkten 1840 Zähler vor Djokovic. Bei einem frühen Scheitern Nadals hätte sich dem Djoker die Chance aufgetan, ordentlich Boden gutzumachen.

Schweizer Fernduell auf höchstem Niveau

Im Schweizer-Duell um den dritten Weltranglistenplatz ist der Vorsprung von Stanislas Wawrinka zwar aktuell recht gross, doch als Vorjahresfinalist hat auch er viele Punkte zu verteidigen. Roger Federer hingegen hat nach dem Aus im Achtelfinal 2013 gute Aussichten, den Rückstand auf seinen Landsmann zu verkleinern. Die beiden Schweizer liegen derzeit bei 6580 (Wawrinka) und 5805 (Federer) Punkten. Die Differenz von 775 Punkten ist nicht so gross. Vor allem weil FedEx nur 90 Punkte zu verteidigen hat, der Marathon-Mann dagegen 600.

Sowohl Wawrinka wie auch Federer werden frühestens am Dienstag ins Turniergeschehen eingreifen.

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