Weltnummer 84 war zu stark: Nächster Patzer von Wawrinka – Stan fliegt in Doha gegen No-Name raus
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Weltnummer 84 war zu starkNächster Patzer von Wawrinka – Stan fliegt in Doha gegen No-Name raus

Während die Tennis-Welt auf Federers Comeback wartet, verliert Stan Wawrinka in Doha gegen Llyod Harris. Die Pleite ist absolut verdient, der Westschweizer spielt sehr fehlerhaft.

von
Nils Hänggi
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Wawrinka ist in Doha bereits draussen. 

Wawrinka ist in Doha bereits draussen.

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Gegen den Südafrikaner Harris verlor er in 3 Sätzen.

Gegen den Südafrikaner Harris verlor er in 3 Sätzen.

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Bencic gewann gegen Kudermetowa. 

Bencic gewann gegen Kudermetowa.

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Darum gehts

  • Stan Wawrinka verliert gegen den Südafrikaner Llyod Harris in Doha in der 1. Runde.

  • Seine Niederlage? Absolut verdient.

  • Belinda Bencic und Jil Teichmann dürfen sich derweil freuen. Sie siegen in Dubai.

Klar, in Doha sind alle Augen auf Roger Federer (ATP 6) gerichtet, der beim ATP-Turnier am Mittwoch sein Comeback feiern wird. Nach über 400 Tagen und zwei Knieoperationen. Doch da gibt es ja noch Stan Wawrinka (ATP 20). Der Schweizer, der Anfang März beim ATP-Turnier in Rotterdam bereits in der 1. Runde scheiterte, musste einen Tag vor dem Maestro gegen Lloyd Harris (ATP 84) ran. Und was der 35-Jährige zeigte, war bescheiden. Er verlor gegen den südafrikanischen No-Name mit 6:7, 7:6, 5:7.

Schon die Partie begann denkbar schlecht für den Schweizer. Schon im 1. Satz bekundete Wawrinka Mühe. Sein Spiel war fehlerhaft, seine Bälle ungenau. Im 2. Satz wurde er jedoch stärker, er zeigte starke Bälle, schickte Harris teils auf weite Strecken. Doch auch in diesem: Wawrinka reihte immer wieder Fehler an Fehler, spielte unkonzentriert. Die Folge: Der 35-Jährige konnte den 2. Satz erst im Tie Break für sich entscheiden, Harris stand kurz vor dem Sieg. Wer jetzt aber denkt, dass dieser Satzgewinn Wawrinka stärker machte, der täuscht sich. Der Südafrikaner machte kurzen Prozess mit dem Schweizer, entschied den 3. Satz mit 7:5 für sich.

Bencic kämpft hart – und gewinnt

Besser machten es an einem anderen Ort die Schweizer Frauen. So durften sich Belinda Bencic (WTA 12) und Jil Teichmann (WTA 54) freuen. Beide starteten nämlich erfolgreich ins WTA-1000-Turnier in Dubai. Bencic siegte gegen Veronika Kudermetowa (WTA 34) in drei Sätzen (6:4, 5:7, 6:4). Der Sieg der Ostschweizerin, er war hart erkämpft. Die 23-Jährige lieferte sich mit der Russin einen harten Kampf. Erst nach über 2:38 Stunden war die Partie zu Ende. In den Achtelfinals trifft sie nun auf Anastasia Potapowa (WTA 88).

Und Teichmann? Die junge Schweizerin siegte gegen Petra Kvitova (WTA 10). Die Tschechin gab die Partie beim Stand von 6:2 3:4 auf. Auch wenn ihre Gegnerin das Spiel nicht zu Ende spielen konnte, ist die Leistung Teichmanns beachtlich. Vor allem im 1. Satz überzeugte sie. Absolut verständlich also meinte der DAZN-Kommentator: «Jil spielte fantastisch. Ich feiere sie total ab!»

Das ist Federers Comeback-Gegner

Lange ist es her, dass Roger Federer auf dem Tennis-Court stand. Doch nun ist es soweit. Nach seinem Freilos in der ersten Runde spielt der 39-Jährige am Mittwoch gegen Daniel Evans (ATP 28), der sein Auftaktspiel am Dienstag gegen Jérémy Chardy mit 6:4, 1:6, 6:2 gewann. Wie sich Federer schlägt? Man darf gespannt sein. Fakt ist: Um Resultate geht es ihm nicht. Vor dem Turnier meinte er: «Die Resultate sind erst einmal sekundär. Es geht darum: Wie geht es dem Knie? Wie fühle ich mich auf der Tour?» (nih)

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