Volleyball: Näfels gewinnt "Finalissima" in extremis
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VolleyballNäfels gewinnt "Finalissima" in extremis

Die Volleyballer von Näfels sind zum neunten Mal Schweizer Meister. Sie gewannen die "Finalissima" gegen Chênois vor heimischer Kulisse 3:2.

Wie vor Wochenfrist in Thônex, als Näfels im vierten Satz bereits kurz vor dem Gewinn des Meistertitels gestanden hatte, boten die beiden Teams eine Partie, die an Dramatik kaum zu überbieten war - diesmal mit dem besseren Ende für die Equipe von Spielertrainer Dalibor Polak.

Mit einem erfolgreichen Block zum 19:17 im Tiebreak des fünften Finalspiels bescherte Fabian Brander Näfels nach 127 Minuten den ersten Meistertitel seit 2007. Die Glarner nutzten dabei den dritten Matchball erfolgreich, nachdem zuvor Chênois seinerseits dreimal die Chance zum Matchgewinn vergeben hatte.

Aufgrund vieler Service-Fehler startete Näfels denkbar schlecht in das entscheidende Finalspiel und unterlag im ersten Durchgang aufgrund vieler Service-Fehler 17:25. Im zweiten Umgang gelang Näfels die entscheidende Differenz zum Satzgewinn (25:22), als es von 6:7 auf 13:7 davonzog. Nach dem mit 25:23 gewonnenen dritten Satz schien sich das Blatt endgültig zugunsten des Heimteams zu wenden. Angeführt von Spielertrainer Dritan Cuko vermochten die Genfer in der Folge das Tiebreak zu erzwingen, die Näfelser Meisterparty vor knapp 1000 begeisterten Zuschauern in der Lintharena war damit jedoch nur aufgeschoben. Wie im Vorjahr muss sich Chênois mit der Silbermedaille begnügen.

(si)

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