27.06.2014 15:03

Close-upsNäher können Sie Tigern nicht kommen

Elefanten, Zebras und Tiger - normalerweise kann man wilde Tiere nur aus der Ferne beobachten. Der US-Fotograf Brad Wilson ändert das: Er hat 36 von ihnen vor die Kamera geholt.

von
fee

Sie blicken einem tief in die Augen, wenden ihren Kopf grazil zur Seite oder sind einfach nur da. Der US-Fotograf Brad Wilson präsentiert in seinem Bildband «Wildtiere vor der Kamera» von einer unbekannten Seite: einige anmutig, einige unnahbar und andere nahezu zahm.

Für die ungewöhnlichen Aufnahmen hat Wilson, der normalerweise mit Models, Schauspielern und anderen Prominenten arbeitet, keine Mühen gescheut und sie alle zu sich in ein Grossraumstudio geholt:

Für ein Mal hatte Brad Wilson mit Modellen zu tun, die nicht auf seine Anweisungen hörten, sondern machten, was sie wollten. (Video: Youtube/RandomhouseOnline)

Die hoch aufgelösten Aufnahmen zeigen die Tiere so, wie man sonst nur Menschen porträtiert. Jedes Härchen, jede Mimik ist sichtbar. Das bringt die Tiere dem Betrachter nicht nur visuell nah. Denn indem man sie sich anschaut, beginnt man über sie nachzudenken und sich mit ihnen zu beschäftigen.

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