Aktualisiert 12.11.2004 00:10

Nahost: Hoffnung auf den Frieden?

Nach dem Tod von Jassir Arafat werden die Karten im Nahost-Konflikt neu gemischt. Politiker aus aller Welt äusserten gestern ihre Hoffnung auf einen Neuanfang. Experten dämpften allerdings die Erwartungen. «Es macht nicht viel aus, ob Arafat gestorben ist oder nicht», sagte etwa der Schweizer Nahost-Experte Arnold Hottinger. Israel habe den palästinensischen Präsidenten ja längst ins Abseits gestellt. «Unfrieden oder Frieden liegen schon lange in den Händen von Ministerpräsident Ariel Scharon», sagte Hottinger. Scharon hatte – wie die USA – Arafat stets als «Hindernis für den Frieden» bezeichnet. Gestern beteuerte der israelische Regierungschef, man werde sich mit der neuen palästinensischen Führung um eine Lösung bemühen.

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