Medizin bizarr: Nanu, ein Fisch im Penis?
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Medizin bizarrNanu, ein Fisch im Penis?

Ein indischer Bub klagte über starke Schmerzen im Unterbauch. Daraufhin untersuchten Ärzte den Teenager und staunten nicht schlecht, als sie beim 14-Jährigen einen 2 cm grossen Aquariumbewohner orteten.

Es waren wohl die längsten 24 Stunden seines bisherigen Lebens, die ein 14-jähriger Patient in Indien durchmachte: Der Bub versuchte eine ganze Nacht und einen ganzen Tag lang, zu urinieren - vergeblich. Hinzu kamen starke Schmerzen.

Die erfahrenen Urologen Professor Jeyaraman und Professor Vezhaventhan nahmen sich dem jungen Mann an. Sie dürften sich wohl ungläubig die Augen gerieben haben, als sie während der Untersuchung auf das Corpus Delicti stiessen: In der Blase des Teenagers entdeckten sie einen 2 cm grossen und 1,5 cm dicken Fisch.

Wie sich beim Patientengespräch herausstellte, reinigte der junge Mann sein Aquarium, als er kräftigen Harndrang verspürte. Wie das medizinische Fachportal «The Internet Journal of Urology» berichtet, hielt er beim Urinieren einen seiner Betta-Fische in der Hand. Dieser gelangte via Harnröhre in den Penis und von dort aus in die Blase.

Das Tier wurde mit Hilfe eines

Ureteroskops und eines Aufsatzes, der normalerweise zur Entfernung von Ablagerungen in der Blase benutzt wird, über die Harnröhre aus der Blase «gefischt».

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, hat sich der 14-Jährige von dem Eingriff gut erholt.

rre

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