Streamingstarts Juli 2021 - Naomi Osaka spricht in Doku-Serie über ihre Depressionen
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Streamingstarts Juli 2021Naomi Osaka spricht in Doku-Serie über ihre Depressionen

Bei Netflix startet eine Dokumentation über die Athletin, ausserdem parodiert eine Comedy-Serie die Suche nach der wahren Liebe – das findest du neu auf den Streamingdiensten.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Naomi Osaka».

Netflix

Darum gehts

  • Hier siehst du auf einem Blick, welche Highlights es diese Woche neu zum Streamen gibt.

  • Die Tennisspielerin Naomi Osaka erhält ihre eigene Netflix-Serie.

  • Eine Apple-TV+–Serie parodiert Musicals.

«Naomi Osaka»

Finale der U.S. Open, 2018: Naomi Osaka tritt gegen Serena Williams an – und die damals 20-Jährige gewinnt gegen ihr Kindheits-Idol.

Der überraschende Sieg hallte nach und so mutierte Osaka über Nacht zum Tennis-Superstar, heute ist die vierfache Grand-Slam-Gewinnerin 23 Jahre alt und gehört zu den besten Spielerinnen weltweit.

Sport und Aktivismus

Zwei Jahre lang wurde die Athletin von einem Kamerateam begleitet, jetzt veröffentlicht Netflix die dreiteilige Doku-Serie.

Darin soll Osakas Karriere im Leistungssport, aber auch ihr aktivistisches Engagement beleuchtet werden. Osaka spricht immer wieder über soziale Gerechtigkeit, macht sich gegen Rassismus stark und trägt bei Tennisspielen Atemmasken mit Schriftzügen, die auf die Black-Lives-Matter-Bewegung aufmerksam machen.

Mentale Gesundheit

Auch das Leben abseits des Tennisplatzes ist in der Serie Thema, die Sportlerin geht ihrer Familiengeschichte in Haiti und Japan nach. Psychische Erkrankungen werden ebenfalls sichtbar gemacht: Naomi Osaka spricht öffentlich über ihre Depressionen und will das Bewusstsein für die mentale Gesundheit von Sportler*innen schärfen.

Hinter der Doku steckt Garrett Bradley: «Es geht um Selbstwert und den Mut, den es braucht, um seine persönlichen Werte in seine Arbeit einfließen zu lassen und umgekehrt», sagt die Filmemacherin in einem Pressestatement.

«Naomi Osaka» gibts ab dem 16. Juli auf Netflix.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine Depression?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

«Schmigadoon!»

Bei Apple TV+ startet eine neue Originalserie, die Musicals parodiert und dabei auch Themen wie Rassismus und Sexismus nicht ausklammert: In «Schmigadoon!» wollen Melissa (Cecily Strong) und Josh (Keegan-Michael Key) das Feuer in ihrer Beziehung neu entfachen.

Dabei helfen sollen Camping-Ferien – doch das Paar landet in einem magischen Ort namens Schmigadoon, der an ein Musical aus den 1940er-Jahren erinnert.

Wahre Liebe auf der Brücke

Die Bewohnerinnen und Bewohner stimmen kitschige Songs an und kommunizieren ihre Gefühle nur singend. In klassischer Musical-Manier dürfen Melissa und Josh erst wieder gehen, wenn sie Hand in Hand mit ihrer grossen Liebe über eine Brücke laufen.

Doch als die beiden versuchen, Schmigadoon auf diese Weise zu verlassen, werden sie direkt zurückgeschmissen. Durch sechs Episoden müssen Melissa und Josh herausfinden, ob sie überhaupt das richtige Match füreinander sind.

«Schmigadoon!» gibts ab dem 16. Juli auf Apple TV+.

Der Trailer zu «Schmigadoon!».

Apple TV+

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