23.05.2019 16:59

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Nasa nimmt ein Stück von dir mit zum Mars

2021 soll der nächste Rover auf den Mars. Dieser wird einen ganz besonderen Mikrochip an Bord haben, der die Menschen ein bisschen mitfliegen lässt.

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Der Mars ist das erklärte Ziel von Weltraumforschern. Wann und ob aber Astronauten dort landen werden, ist unklar. Für Privatpersonen dürfte die Reise sowieso ein Traum bleiben.

Der Mars ist das erklärte Ziel von Weltraumforschern. Wann und ob aber Astronauten dort landen werden, ist unklar. Für Privatpersonen dürfte die Reise sowieso ein Traum bleiben.

Keystone/AP/Usgs Handout
Für sie bietet die Nasa nun eine Alternative. Ab sofort können Interessierte eine Art virtuelle Bordkarte beantragen. Dafür muss man nicht mehr eingeben als seinen Vor- und Nachnamen, sowie sein Herkunftsland und seine E-Mail-Adresse.

Für sie bietet die Nasa nun eine Alternative. Ab sofort können Interessierte eine Art virtuelle Bordkarte beantragen. Dafür muss man nicht mehr eingeben als seinen Vor- und Nachnamen, sowie sein Herkunftsland und seine E-Mail-Adresse.

Screenshot Nasa
Nach dem Absenden des Antrags, bekommt man innert Sekunden den entsprechenden, hochoffiziellen Boarding-Pass für das Mars-Abenteuer.

Nach dem Absenden des Antrags, bekommt man innert Sekunden den entsprechenden, hochoffiziellen Boarding-Pass für das Mars-Abenteuer.

Screenshot Nasa

Einmal selbst einen Fuss auf den Mars setzen – dieser Wunsch wird wohl für die wenigsten Menschen Wirklichkeit werden.

Hinzu kommt, dass noch immer nicht geklärt ist, ob der menschliche Organismus den mehrmonatigen Trip zum Roten Planeten überhaupt unbeschadet überstehen kann. Auch viele andere Aspekte sind derzeit noch fraglich, wie die folgende Bildstrecke zeigt.

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Der Mars ist der erklärte nächste Schritt für die bemannte Raumfahrt, doch bis es so weit ist, gibt es noch einige wichtige Aspekte zu klären. Unter anderem, wie sich dort oben ...

Der Mars ist der erklärte nächste Schritt für die bemannte Raumfahrt, doch bis es so weit ist, gibt es noch einige wichtige Aspekte zu klären. Unter anderem, wie sich dort oben ...

epa/Usgs Handout
... Lebensmittel produzieren lassen. Fest steht bislang nur: Einfach wird es nicht, denn der Mars-Boden enthält eine Vielzahl chemischer Verbindungen, die auf die meisten irdischen Organismen toxisch wirken. (Im Bild: Szene aus dem Film «Der Marsianer – Rettet Mark Watney», 2015)

... Lebensmittel produzieren lassen. Fest steht bislang nur: Einfach wird es nicht, denn der Mars-Boden enthält eine Vielzahl chemischer Verbindungen, die auf die meisten irdischen Organismen toxisch wirken. (Im Bild: Szene aus dem Film «Der Marsianer – Rettet Mark Watney», 2015)

Twentieth Century Fox Film Corporation
Deshalb haben Forscher der University of Central Florida nun ein standardisiertes Verfahren entwickelt, mit dem sich Mars-Erde künstlich erzeugen lässt. Diese nutzt das Team um Physiker Dan Britt nicht nur selbst, sondern verkauft sie auch für 20 Dollar pro Kilogramm plus Versandkosten.

Deshalb haben Forscher der University of Central Florida nun ein standardisiertes Verfahren entwickelt, mit dem sich Mars-Erde künstlich erzeugen lässt. Diese nutzt das Team um Physiker Dan Britt nicht nur selbst, sondern verkauft sie auch für 20 Dollar pro Kilogramm plus Versandkosten.

University of Central Florida

Grosse Pläne

Während Forscher weltweit versuchen, die Antworten auf all die offenen Fragen zu finden, bereiten andere die nächste unbemannte Marsmission vor, die im Juli 2020 starten wird. Deren Ziel ist es, den nächsten Mars-Rover der US-Raumfahrtbehörde Nasa auf den Roten Planeten zu schicken.

Gut ein halbes Jahr später, im Februar 2021, soll die Sonde den Rover auf dem Mars absetzen, damit dieser den Planeten mit wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen kann. Davon erhoffen sich die Mars-Forscher neue Informationen über die Entstehung des Planeten und auch der Erde.

Bordkarte für Mars-Trip

Weiter soll ein spezieller Mikrochip zum Mars reisen, auf dem die Namen von Zuhausegebliebenen gespeichert sind. Die Idee: Wenn sie schon nicht ins All fliegen können, dann zumindest ihre Daten.

Auf der Seite der Nasa kann man Vor- und Nachnamen eintragen und dann eine Art virtuellen «Boarding Pass» erhalten (siehe Bildstrecke oben).

Wie es auf dem Roten Planeten ausschaut, zeigt das 360-Grad-Panorama-Foto, das Nasa-Forscher aus mehreren Aufnahmen zusammengesetzt haben, die der Mars-Rover Curiosity im April 2016 an die Erde gefunkt hatte. (Video: Reuters)

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