Schoggi macht klug: Naschkatzen, holt euch den Nobelpreis!

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Schoggi macht klugNaschkatzen, holt euch den Nobelpreis!

Die Schweiz ist top im Schoggi-Essen. Und: Die Schweiz hamstert Nobelpreise wie kein anderes Land. Wer denkt, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun, irrt.

von
Raffaela Moresi
Schokolade enthält zahlreiche Flavanole, und die machen klug (Symbolbild).

Schokolade enthält zahlreiche Flavanole, und die machen klug (Symbolbild).

11,9 Kilogramm Schokolade vertilgt der Durchschnittsschweizer im Jahr – das ist weltweiter Rekord. Gleich­zeitig ist die Schweiz mit 25 Preisträgern Spitzenreiterin beim Einheimsen von Nobelpreisen pro Kopf. Kein ­Zufall, wenn es nach einer neuen Studie der New Yorker Columbia University geht.

Es gebe einen auffallenden Zusammenhang zwischen dem Pro-Kopf-Verbrauch von Schokolade und der Zahl der Nobelpreisträger pro Einwohner, so Forscher Franz Messerli, der dazu 23 Länder untersuchte. Dass die Schweiz ­derart viele kluge Köpfe hervorbringt, erstaunt den Kardiologen nicht: Schokolade enthält zahlreiche Flavanole. Diese Pflanzenstoffe sind nicht nur bekannt dafür, Herzinfarkten vorzubeugen, laut Messerli können sie auch den alters­bedingten geistigen Zerfall «verlangsamen oder sogar rückgängig machen». Chocolatier Fabian Rimann sieht sich bestätigt: «Schokolade bringt Körper und Geist in ­Einklang und kann uns so zu Höchstleistungen trimmen.»

Einen Schönheitsfehler hat Messerlis Berechnung allerdings: Deutlicher Ausreisser in der Studie ist Schweden. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 6,4 Kilo Schoggi hätte das Land eigentlich 14 Nobelpreisträger zählen müssen. Tatsächlich sind es aber 32. Das schwedische Nobelpreiskomitee bevorzuge womöglich die Forscher aus dem eigenen Land, so Messerlis Erklärung.

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