09.02.2015 09:18

Christian Bale

«Natalie Portman hat wunderbare Zehen»

Starauflauf an der Berlinale: Christian Bale und Natalie Portman stellten gestern «Knight of Cups» vor.

von
Catharina Steiner aus Berlin

1999 gewann Terrence Malick den Goldenen Bären für «The Thin Red Line». Gestern feierte sein neuer Streifen «Knight of Cups» Weltpremiere in Berlin. In die Medienkonferenz am Nachmittag schickte der Regisseur seinen Hauptdarsteller Christian Bale. Der war bester Laune. Sein Running Gag? Nachdem gleich mehrere Journalisten einen der Produzenten für den abwesenden Malick ­gehalten hatten, witzelte der 41-Jährige charmant über die Ignoranz vereinzelter Medienschaffender. Dabei war auch Natalie Portman, die leicht angespannt wirkte.

Malicks Film war einer der ersten im diesjährigen Wett­bewerb, die von den Journalisten laute Beifallsbe­kundungen ernteten. Bale brilliert darin als Rick, ein Mann aus besten ­Hollywood-Kreisen, der es «geschafft» hat und beruflichen ­Erfolg hat. Doch in ihm gibt es eine Leere, die die öffentliche Anerkennung nicht füllen kann.

«Knight of Cups» kommt mit einem Minimum an Dialogen aus, der gesprochene Text kommt vorwiegend aus dem Off. Wie so oft bei Malick stehen Natur und Spiritualität im Zentrum der lose und assoziativ erzählten Geschichte, in deren Verlauf sich Ricks Weg mit denen vieler Frauen kreuzt, darunter Cate Blanchett, Freida Pinto, Imogen Poots und Natalie Portman. Letzterer durfte er ausgiebigst die Füsse küssen: «Sie hat ganz wunderbare Zehen», scherzte Bale.

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