Aktualisiert 14.12.2011 13:33

Vorweihnachtstrip

Nati auf WM-Erkundungstour

Ab in die Eishockey-Provinz – nach Ljubljana und Klagenfurt. Die Nati will diese Woche das WM-Startspiel gegen Kasachstan simulieren.

von
Marcel Allemann
Nati-Coach Sean Simpson will in Slowenien und Österreich wertvolle Erkenntnisse sammeln. (Keystone)

Nati-Coach Sean Simpson will in Slowenien und Österreich wertvolle Erkenntnisse sammeln. (Keystone)

Morgen fliegt die Nati nach Ljubljana und trifft dort morgen in einem Testspiel auf Slowenien. Anschliessend reist die Mannschaft von Sean Simpson nach Klagenfurt weiter und bestreitet den Österreich-Cup: Am Freitag trifft sie auf Gastgeber Österreich, am Samstag entweder auf Weissrussland oder die Slowakei. Bei ihrem Vorweihnachtstrip bekommt es die Nati somit nicht gerade mit Gegnern zu tun, die den Eis­hockey-Liebhaber mit der Zunge schnalzen lassen. Trotzdem sind für Simpson gerade die Partien gegen die beiden A-Gruppen-Absteiger Slowenien und Österreich sehr wichtig. «Klar sind es nicht die attraktivsten Gegner, aber wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir solche Teams schlagen. Und in unserem erstem WM-Spiel treffen wir mit Aufsteiger Kasachstan genau auf einen Gegner dieses Kalibers», sagt der Nati-Coach. Somit dürfte der Kanadier diese Woche auf jeden Fall wertvolle Erkenntnisse sammeln.

Für den Zusammenzug hat Simpson wegen des Spengler Cups auf Spieler von den Teilnehmern Davos und Kloten Flyers verzichtet, aber trotzdem ein schlagkräftiges, interessantes Team – gespickt mit Routiniers wie Martin Gerber, Seger, Rüthemann, den Plüss-Brüdern, Christen, Hirschi, Blindenbacher oder Bezina, aber auch Youngstern wie Pestoni, Loeffel, Wellinger, Moser oder Suri – zusammengestellt. Auf den Trip verzichten muss der angeschlagene Thomas Déruns – für ihn wurde SCB-Teamkollege Pascal Berger nachnominiert.

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