Nationalratskommission gegen Gender-Reporting
Aktualisiert

Nationalratskommission gegen Gender-Reporting

Die Rechtskommission des Nationalrates lehnt ein regelmässiges Gender-Reporting der bundesnahen Unternehmen ab. Sie hat eine parlamentarische Initiative von Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (SP/BL) mit 12 zu 9 Stimmen abgelehnt.

Die Initiative verlangt, die dem Bund nahestehenden Unternehmen und Anstalten zu verpflichten, mit einem periodischen Bericht über den Stand der Umsetzung des verfassungsmässigen Gleichstellungsauftrages Bericht zu erstatten.

Wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten, ist die Kommissionsmehrheit der Ansicht, dass die Verpflichtung zur Berichterstattung keine geeignete Massnahme ist, um die Gleichbehandlung zu gewährleisten. In ihren Augen ist es sinnvoller, sachliche Regeln zur Gleichbehandlung zu erlassen.

Die Minderheit ist dagegen der Meinung, dass die Berichte geeignet wären, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern. Sie beantragt deshalb, der parlamentarischen Initiative Folge zu geben.

(sda)

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