Aktualisiert 21.03.2011 15:50

LibyenNATO weitet Luft-Überwachung aus

Die Aufständischen in Libyen haben Probleme mit Gaddafis Luftwaffe. Sie fordern eine Flugverbotszone. Die NATO kommt ihnen entgegen.

Libyen hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zugesagt, ein «humanitäres Erkundungsteam» der Vereinten Nationen nach Tripolis reisen zu lassen. Ban habe dies in einem Telefonat mit dem libyschen Aussenminister Mussa Kussa vereinbart, teilte ein UNO-Sprecher am Sonntag (Ortszeit) in New York mit.

Ban, der bereits die unverhältnismässige Gewaltanwendung des Regimes angeprangert hatte, habe bei Kussa auf ein sofortiges Ende des Kämpfe gedrängt. Zudem habe der UNO-Generalsekretär die Regierung aufgefordert, die Sicherheit aller Ausländer zu garantieren und Hilfsorganisationen ungehinderten Zugang zu den Bedürftigen zu ermöglichen.

Das Erkundungsteam werde vom UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) organisiert, teilte der Sprecher Bans mit. Ob es neben der Hauptstadt Tripolis auch andere Städte besuchen dürfe, sei noch unklar.

Nach Angaben des Sprechers ernannte Ban mit dem ehemaligen jordanischen Aussenminister Abdelilah al-Chatib zudem einen Sondergesandten für Libyen. Er werde zunächst nach New York kommen und sich dann so bald wie möglich mit der Regierung von Machthaber Muammar al-Gaddafi in Verbindung setzen. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.