Grosse Vision: Nause will den Berner Bärenpark vergrössern
Aktualisiert

Grosse VisionNause will den Berner Bärenpark vergrössern

Björk, Finn und Co. fühlen sich wohl im Berner Bärenpark. Für die vielen Besucher gibts aber noch Verbesserungspotenzial.

von
Markus Ehinger
Trostlos: Der Shop im kleinen Bärengraben läuft nicht gut.

Trostlos: Der Shop im kleinen Bärengraben läuft nicht gut.

«Der Bärenpark ist der unbestrittene Magnet für Touristen in Bern», sagt Gemeinderat Reto Nause (CVP). Er hat grosse Visionen: «Mein Wunschtraum ist die Vergrösserung des Bärenparks.» Platz wäre Aare-aufwärts vorhanden. «Das wäre ein grosser Sprung nach vorne», sagt Nause.

Der heute bestehende Bärenpark schöpft sein Potenzial noch nicht aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die die Sicherheitsdirektion der Stadt Bern in Auftrag ge­geben hat. Die Studie zeigt laut «Berner Zeitung» auf, wo sich die Touristenattraktion verbessern könnte. Eine der Ideen ist ein neues, zweistöckiges Besucherzentrum mit Info-Desk, Kiosk und einem Bären-Shop. Darin integriert wäre ein Bern-Tourismus-Office, das sich heute noch im Restaurant ­Altes Tramdepot befindet.

Neuer Take-Away

Würde das Tourismusbüro aus dem Tramdepot zügeln, würde Platz frei für einen laut Nause «gehobenen Take-away». Die Verpflegungsmöglichkeiten beim Bärenpark werden nämlich in der Studie bemängelt. Die Kosten würden sich auf mehrere Millionen Franken belaufen.

Bis die Stadt Verbesserungen vornehmen kann, muss sie den Bärenpark behindertenfreundlich machen. Wie sie das umsetzen will, ist noch ­offen.

Deine Meinung