Suchmaschine: Navigationshilfe durch die Basler Sozial-Angebote
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SuchmaschineNavigationshilfe durch die Basler Sozial-Angebote

Sogar Sozialarbeiter haben schon den Überblick verloren. Eine neue Website verschafft nun wieder Übersicht über das soziale Basel. Besser als Google, wie die Macher betonen.

von
fh
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In Basel gibt es mehrere 100 soziale Organisationen. Damit Sozialarbeiter und Betroffene den Überlick behalten, hat die GGG zusammen mit der Christoph Merian Stiftung und dem Sozialdepartement eine neue Website entwickelt.

In Basel gibt es mehrere 100 soziale Organisationen. Damit Sozialarbeiter und Betroffene den Überlick behalten, hat die GGG zusammen mit der Christoph Merian Stiftung und dem Sozialdepartement eine neue Website entwickelt.

20 Minuten/lha
Laut Regierungsrat Christoph Brutschin soll diese den Zugang zu den vielen sozialen Institutionen verbessern und das zielgerichtete Auffinden von Angeboten für Betroffene erleichtern.

Laut Regierungsrat Christoph Brutschin soll diese den Zugang zu den vielen sozialen Institutionen verbessern und das zielgerichtete Auffinden von Angeboten für Betroffene erleichtern.

20 Minuten/fh
Mit wenigen Klicks und einem einfachen Layout kann das richtige Angebot gefunden werden. Die Suche erfolgt mit Stichworten zu Fachthemen und Organisationen.

Mit wenigen Klicks und einem einfachen Layout kann das richtige Angebot gefunden werden. Die Suche erfolgt mit Stichworten zu Fachthemen und Organisationen.

Soziales Basel

Wer in Basel auf der Suche nach sozialer Beratung ist oder in diesem Bereich arbeitet, wird mit einer riesigen Fülle an Institutionen konfrontiert. Für fast jede Fragestellung gibt es ein spezialisiertes Angebot. «In der Stadt gibt es mehrere hundert soziale Organisationen», sagt Lukas Faesch, Präsident der Christoph Merian Stiftung.

Nicht nur für Ratsuchende, sogar Fachleute verlieren da den Überblick. Die neue Website sozialesbasel.ch schafft hier Abhilfe: Sie verbessert den Zugang zu den sozialen Einrichtungen in Basel und schafft Transparenz. Die Idee für diese Online-Plattform kam von Sozialarbeitern selber. Finanziert wird sie von der CMS in Zusammenarbeit mit der Basler Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige und dem Sozialdepartement Basel-Stadt.

1066 soziale Angebote

Die Website ist einfach aufgebaut und einfach zu handhaben. Mit wenigen Klicks kann aus insgesamt 1066 Angeboten das passende gefunden werden. Die Suche erfolgt mit Stichworten zu Fachthemen und Organisationen. Das Ergebnis kann anschliessend weiter gefiltert werde, so dass am Schluss ein oder mehrere Angebote zur Auswahl stehen. Das Online-Verzeichnis erleichtert das zielgerichtete Auffinden von Angeboten für Betroffene. Aber auch Profis in privaten und staatlichen Stellen können von der Website profitieren, indem sie Klienten einfacher an spezialisierte Fachstellen weiterweisen können.

Gepflegt wird die Online-Plattform durch den GGG-Wegweiser. Dieser ist in Basel die Anlaufstelle für Menschen, die sich informieren möchten, wo sie Hilfe finden können, und soll durch die neue Website ergänzt werden. «Für uns ist es wichtig, dass die Hilfe nicht nur virtuell, sondern auch aktiv durch ein persönliches Gespräch erfolgt», erklärt GGG-Geschäftsführer Dieter Erb.

«Wir sind besser als Google»

Ist man im Internet auf der Suche nach sozialen Einrichtungen, gestaltet sich diese oftmals als schwierig. Gibt man bei Google zum Beispiel das Stichwort «Scheidung» ein, erscheinen als erstes diverse Scheidungsagenturen. «Unsere Website ist im Vergleich dazu viel übersichtlicher und einfach besser» sagt Projektleiterin Gabi Mächler. Aufgenommen würden lediglich gemeinnützige Angebote, ergänzt sie.

Die Website ist vorerst nur auf Deutsch aufgeschaltet. Weitere Sprachen könnten ab dem kommendem Jahr dazukommen.

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