15.07.2020 09:28

Keine FremdeinwirkungNaya Riveras Autopsie-Ergebnis ist da

Alles deutet darauf hin, dass die «Glee»-Darstellerin ertrunken ist. Die Macher der Show haben zudem einen College-Fonds für Riveras vierjährigen Sohn eingerichtet.

von
Stephanie Vinzens
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Die Leiche von US-Schauspielerin Naya Rivera wurde am Montag im kalifornischen Lake Piru geborgen.

Die Leiche von US-Schauspielerin Naya Rivera wurde am Montag im kalifornischen Lake Piru geborgen.

Instagram/nayarivera
Die Gerichtsmedizin geht nach der Autopsie davon aus, dass sie ertrunken ist.

Die Gerichtsmedizin geht nach der Autopsie davon aus, dass sie ertrunken ist.

Instagram/nayarivera
Die Serienmacher von «Glee» zollten Rivera in einem emotionalen Tweet Tribut und verkündeten, dass sie dabei sind, einen College-Fonds für ihren vierjährigen Sohn Josey einzurichten.

Die Serienmacher von «Glee» zollten Rivera in einem emotionalen Tweet Tribut und verkündeten, dass sie dabei sind, einen College-Fonds für ihren vierjährigen Sohn Josey einzurichten.

Instagram/nayarivera

Darum gehts

  • Seit Montag herrscht Gewissheit, dass «Glee»-Star Naya Rivera im Alter von 33 Jahren gestorben ist.
  • Die Gerichtsmedizin geht nach der Autopsie von einem Unfall aus und dass sie ertrunken ist.
  • Die Serienmacher von «Glee» wollen einen College-Fonds für den vierjährigen Sohn von Rivera einrichten.
  • Riveras Familie veröffentlichte zudem ein Statement.

Am Montag wurde die Leiche der 33-jährigen «Glee»-Darstellerin Naya Rivera im kalifornischen Lake Piru geborgen. In der Nacht auf Mittwoch (Schweizer Zeit), sechs Tage nach ihrem Verschwinden, gab die Gerichtsmedizin des kalifornischen Bezirks Ventura nun die Autopsie-Ergebnisse bekannt. Als Todesursache wird Ertrinken genannt, die Art des Todes ist als Unfall vermerkt.

«Bei der Autopsie wurden keine Verletzungen oder Krankheitsprozesse festgestellt. Es gibt keine Hinweise, dass Drogen oder Alkohol beim Tod eine Rolle gespielt haben, aber die Proben werden für toxikologische Tests eingereicht», heisst es weiter in der Medienmitteilung.

Die US-Schauspielerin befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einem Bootsausflug mit ihrem vierjährigen Sohn Josey Dorsey. Der Junge wurde später schlafend und allein auf dem Boot gefunden. «Sie muss noch genug Kraft gehabt haben, um ihren Sohn auf das Boot zu heben. Aber nicht genug, um sich selbst zu retten», sagte Sheriff William Ayub gegenüber den Medien.

«Glee»-Macher richten College-Fund ein

Die Serienmacher von «Glee» zollten Rivera nun in einem emotionalen Tweet Tribut und verkündeten, dass sie einen College-Fonds für den kleinen Josey einrichten werden. Über seine Mutter schreiben Ryan Murphy (54), Brad Falchuk (49) und Ian Brennan (42), dass ihre Figur in der Pilotfolge der Musicalserie zunächst nur wenige Zeilen hatte, die drei aber schnell erkannt hätten, dass sie es mit einem aussergewöhnlichen Talent zu tun haben.

«Naya konnte schauspielern, sie konnte tanzen und sie konnte singen (und wie sie das konnte!). Sie konnte ebenso gut einen Witz reissen wie sie einen mit einer emotionalen Szene erdrücken konnte. Sie konnte mit Leichtigkeit zwischen beängstigend tough und zutiefst verletzlich wechseln», heisst es im Tweet.

«Es bereitete Freude, für sie zu schreiben, Regie zu führen und in ihrer Nähe zu sein», schreiben die Macher weiter. Zudem sei Rivera eine warmherzige, fürsorgliche Person gewesen, die jeweils alle am Set zum Lachen gebracht habe.

Familie veröffentlicht Statement

Auch Riveras Familie hat sich am Dienstag gegenüber Deadline.com in einem Statement zu Wort gemeldet und sich für die Liebe und zahlreichen Gebete bedankt, die ihnen in den vergangenen Tagen entgegengebracht wurden. Auch dankte sie den Suchtrupps und der «Heldin», die Riveras Leiche gefunden hat. Abschliessend bittet sie um Privatsphäre und schreibt: «Der Himmel hat unseren frechen Engel gewonnen.»

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