Nazi-Hetzschriften feiern Renaissance
Aktualisiert

Nazi-Hetzschriften feiern Renaissance

Bücher wie Adolf Hitlers «Mein Kampf» oder «Die Protokolle der Weisen von Zion» sind voller antisemitischer und menschenverachtender Gedanken. Trotzdem finden sie auch heute noch zahlreiche Leser und Anhänger.

Die Rezeptionsgeschichte der beiden Hetzschriften «Mein Kampf» und des unter dem Namen der «Protokolle der Weisen von Zion» bekannt gewordenen Pamphlets der zaristischen Geheimpolizei zeigt, wie sie nach wie vor in vielen Ländern der Welt für antisemitische und antiwestliche Propagandazwecke genutzt werden. Dabei wird die Editionsgeschichte von «Mein Kampf» nachgezeichnet und offengelegt, wie die fiktiven Texte der «Protokolle» immer noch von antisemitischen Gruppierungen als «historische Wahrheit» und Erklärung für die Übel der Welt herangezogen werden.

TV-Tipp:

ARTE zeigt heute im Rahmen des Themenabends zwei Filme zu den beiden Hetzschriften:

21:00 Uhr: «Mein Kampf - Geschichte einer Hetzschrift».

21:55 Uhr: Gesprächsrunde zum Thema mit Horst Möller, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte und Pierre-André Taguieff. Forschungsdirektor am CNRS (Centre National De La Recherche Scientifique).

22:05 Uhr: «Die Protokolle der Weisen von Zion» - Hintergründe eines antisemitschen Pamphlets.

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