Nebel auf dem Rhein: Fünf Schiffe kollidiert
Aktualisiert

Nebel auf dem Rhein: Fünf Schiffe kollidiert

Bei dichtem Nebel sind auf dem Rhein bei Leverkusen und Düsseldorf fünf Schiffe kollidiert. Ein dabei verletzter Matrose musste mit einem Kran geborgen werden und wurde in ein Spital gebracht.

Ein mit Mais beladenes Güterschiff schlug leck und musste von der Feuerwehr mit Pumpen über Wasser gehalten werden, wie ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Köln sagte. Bei Düsseldorf liefen nach Feuerwehrangaben nach einer Havarie zwei Schiffe auf Grund.

Schlechte Sicht

Ein dabei verletzter Matrose musste mit einem Kran geborgen werden und wurde in ein Spital gebracht. Die Rettungskräfte hatten grosse Mühe, die Schiffe zu finden. «Die Havaristen waren kaum zu orten. Man hat die Hand nicht vor Augen gesehen», berichtete ein Feuerwehrsprecher.

Um 6.38 Uhr war das Tankmotorschiff «Monika» praktisch ohne jede Sicht mit einem mit Aluminium beladenen Küstenmotorschiff kollidiert. Der Kapitän der «Monika» hatte zunächst gar nicht sagen können, mit was sein Schiff zusammengestossen war. «Sie konnten nicht mal das Wasser des Rheins sehen.»

Bei Leverkusen waren sogar drei Schiffe in eine Kollision verwickelt. Alle Schiffe seien stromabwärts unterwegs gewesen, als es gekracht habe. Schadstoffe seien nicht in den Rhein gelangt, hiess es.

Die Schadenshöhe konnte zunächst nicht beziffert werden. Erste Berichte, wonach die Besatzungen über Bord gesprungen seien, konnten die Behörden nicht bestätigen.

(sda)

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