Nahostkonflikt: Netanjahu bietet Baustopp unter Bedingungen an
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NahostkonfliktNetanjahu bietet Baustopp unter Bedingungen an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Palästinensern eine Erneuerung des Baustopps von Siedlungen im Westjordanland angeboten, falls diese im Gegenzug sein Land als jüdischen Nationalstaat anerkennen. Diese winken jedoch ab.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bietet den Palästinensern eine Wiederaufnahme des Siedlungs-Baustopps im Westjordanland an, falls diese im Gegenzug sein Land als jüdischen Nationalstaat anerkennen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bietet den Palästinensern eine Wiederaufnahme des Siedlungs-Baustopps im Westjordanland an, falls diese im Gegenzug sein Land als jüdischen Nationalstaat anerkennen.

«Wenn die palästinensische Führung eindeutig zu ihrem Volk sagt, dass sie Israel als das Heimatland des jüdischen Volks anerkennt, werde ich bereit sein, meine Regierung zusammenzurufen und eine weitere Aussetzung zu beantragen», sagte Netanjahu im Parlament in Bezug auf den Bau von israelischen Siedlungen im Westjordanland. Laut der französischen Presseagentur AFP lehnen die Palästinenser diese Forderung aber ab.

Die Palästinenser wollen die erst im September begonnenen Friedensgespräche mit Israel nicht fortsetzen, wenn der jüdische Staat das in der vergangenen Woche nach zehn Monaten ausgelaufene Moratorium nicht verlängert. Israel hat dies abgelehnt.

Die Arabische Liga beschloss am Wochenende, den USA noch einen Monat Zeit zu geben, um Israel zu einer Verlängerung des Baustopps zu bewegen. Das jüngste Angebot Israels scheint nach Ansicht von Beobachtern nicht geeignet, die Verhandlungen aus der Sackgasse zu führen.

(sda)

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