Aktualisiert 14.01.2019 09:36

Kein Geld

Neue Airline bleibt noch länger am Boden

Das im letzten Herbst angekündigte Projekt Swiss Skies plant Billiglangstreckenflüge. Doch die Suche nach Investoren harzt.

von
dob
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Das Airline-Projekt Swiss Skies hat Probleme, Investoren zu finden.

Das Airline-Projekt Swiss Skies hat Probleme, Investoren zu finden.

Keystone/Alexandra wey
Die Airline-Gründer wollten bis Ende 2018 50 Millionen Franken sammeln.

Die Airline-Gründer wollten bis Ende 2018 50 Millionen Franken sammeln.

Keystone/Alexandra wey
Doch dieses Ziel hat man laut eigenen Angaben verfehlt. Die Gründer bleiben aber zuversichtlich.Sie erwarten, Ende des ersten Quartals über substanzielle Neuigkeiten zum Projekt informieren zu können.

Doch dieses Ziel hat man laut eigenen Angaben verfehlt. Die Gründer bleiben aber zuversichtlich.Sie erwarten, Ende des ersten Quartals über substanzielle Neuigkeiten zum Projekt informieren zu können.

Keystone/Alexandra wey

Im letzten Herbst präsentierten in Basel vier Luftfahrt-Veteranen ihre Pläne für die Gründung einer neuen Schweizer Airline. Erstmals will man von der Schweiz aus Billiglangstreckenflüge anbieten. Doch mehr als der Projektname Swiss Skies existierte noch nicht.

Das dürfte wohl vorerst so bleiben. Denn das für die Gründung der Airline nötige Geld fehlt. Die Investorensuche verlaufe langsamer als geplant, teilt Swiss Skies dem «Tages-Anzeiger» mit. Grund für die schleppende Suche seien der allgemeine wirtschaftliche Ausblick, steigende Treibstoffkosten, erhöhte globale Handelsbeschränkungen und politische Unsicherheiten wie beispielsweise der Brexit.

Ziel verfehlt

Zwar habe man bereits einige Geldgeber getroffen. Doch das selbst gesetzte Ziel, bis Ende 2018 50 Millionen Franken zu sammeln, habe man verfehlt, gestehen die Airline-Gründer gegenüber der Tageszeitung ein. Insgesamt wollen sie 100 Millionen Franken Startkapital sammeln.

Aufgeben wollen die Gründer nicht. «Das Team von Swiss Skies arbeitet weiterhin intensiv an allen notwendigen Vorbereitungen für den Aufbau des Unternehmens und den Beginn des Zertifizierungsprozesses», so der Mediensprecher. Man erwarte, Ende des ersten Quartals über substanzielle Neuigkeiten zum Projekt informieren zu können.

Schwieriges Umfeld

Das Umfeld für die Gründung einer neuen Airline ist schwierig. In den letzten Jahren sind etliche Airlines pleite gegangen. Zuletzt hat vergangene Woche die Airline Germania vermeldet, dass es bei der Gesellschaft einen Liquiditätsengpass gebe. Die Airline ist laut eigenen Angaben im Gespräch mit Geldgebern.

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