Aktualisiert 08.03.2018 18:18

Zoo BaselNeue Elefanten-Anlage sorgt für Rekordspende

Der Zolli verzeichnete 2017 einen satten Besucheranstieg von sechs Prozent und knackt damit die Millionen-Marke. Das kommt auch dem Naturschutz zugute.

von
sis

Video: Zoo Basel

Die im vergangenen Jahr neu eröffnete Elefantenanlage Tembea ist ein wahrer Publikumsmagnet. Mit 1'018'316 Besuchern verbuchte der Zoo Basel sechs Prozent mehr Besucher als im Vorjahr.

Im Schnitt kamen also täglich 2790 Tierfreunde in den Zolli. Das am besten besuchte Datum war die beliebte Zoo-Nacht am 1. Juli mit 9804 gezählten Besuchern. Und auch die Zahl der Abonnement-Verkäufe stieg im Jahr 2017 auf 34'527 an, wie der Zoo am Donnerstag bekannt gab.

Besucher zahlen freiweilligen Naturschutzfranken

Gar ein Rekord wurde bei den Einnahmen für die vom Zoo Basel unterstützten Naturschutzprojekte verzeichnet. Der Zoo freue sich, dass über 90 Prozent der Besucher im vergangenen Jahr den sogenannten freiwilligen Naturschutzfranken zusammen mit dem Eintrittsticket bezahlt haben. 346'000 Franken kamen letzlich zusammen.

Mit dem erst am 1. Juli 2016 eingeführten Naturschutzfranken unterstützt der Zoo Basel weltweit rund zehn Projekte. «Ich bin sehr zufrieden, dass der freiwillige Naturschutzfranken bei unseren Besucherinnen und Besuchern so gut ankommt – und sie uns damit ermöglichen, einen solch namhaften Betrag in Naturschutzprojekte zu investieren», freut sich Direktor Olivier Pagan.

Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt

Zu den Naturschutzprojekten gehört zum Beispiel der Fonds Fiduciaire pour les AMP de Méditerranée, der darauf abzielt, den Unterhalt von Meeresschutzgebieten im Mittelmeer zu verbessern.

Auch beim kenianischen Projekt Anti-Poaching der Big Life Foundation im Amboseli-Tsavo-Ökosystem möchte der Zolli mit 50'000 Fr. pro Jahr helfen, die Elefanten vor Wilderei zu schützen sowie Konflikte zwischen den Massai und den Tieren zu entschärfen.

Mit der Unterstützung solcher Bemühungen auf der ganzen Welt möchte man einen Beitrag leisten, die natürlichen Lebensräume von Tieren und Pflanzen langfristig zu schützen und zu erhalten, wie es in der Mitteilung des Zoos heisst.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.