Neue Fälle von Vogelgrippe in Rumänien entdeckt
Aktualisiert

Neue Fälle von Vogelgrippe in Rumänien entdeckt

Im Osten Rumäniens sind neue Fälle von Vogelgrippe entdeckt worden und die auf der ukrainischen Krim-Halbinsel verendeten Vögel trugen offenbar das für Menschen gefährlichen Typ H5N1.

In den vergangenen Tagen wurden dort nach Behördenangaben vom Donnerstag mehrere tote Vögel gefunden, die mit dem H5-Virus infiziert gewesen seien.

In der Region sind demnach mittlerweile mehr als 50 Soldaten im Einsatz, die mehrere tausend Vögel töten sollen. Dort waren zuvor bereits vier weitere Grippeherde entdeckt worden. Laut dem Landwirtschaftsministeriums wurden seit dem Ausbrauch der Vogelgrippe in Rumänien Anfang Oktober insgesamt rund 53 000 Vögel getötet.

Auch die in der vergangenen Woche auf der ukrainischen Halbinsel Krim massenhaft verendeten Vögel waren offenbar mit dem tödlichen H5N1-Vogelgrippevirus infiziert. «Nach den vorläufigen Untersuchungsergebnissen sieht es ganz danach aus», sagte eine Sprecherin des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums in Kiew.

Schon einige Tage zuvor hatte der mittlerweile entlassene ukrainische Chefveterinär Piotr Werbitski gesagt, dass ein russisches Labor das H5N1-Virus festgestellt habe. Endgültige Untersuchungsergebnisse werden demnach noch in dieser Woche aus Grossbritannien, Italien und Russland erwartet.

(sda)

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