Zürich Bellevue: Neue Haltestelle lässt Pendler im Regen stehen
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Zürich BellevueNeue Haltestelle lässt Pendler im Regen stehen

Sie sieht zwar schön aus, wird aber kritisiert: So soll die neugestaltete Tramhaltestelle beim Bellevue nicht genügend vor Regen schützen.

von
som
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Schmucke Dächer, die zum denkmalgeschützten Rondell beim Zürcher Bellevue passen: So präsentieren sich die beiden neuen Tramhaltestellen an der Rämi- und Theaterstrasse Anfang September 2015.

Schmucke Dächer, die zum denkmalgeschützten Rondell beim Zürcher Bellevue passen: So präsentieren sich die beiden neuen Tramhaltestellen an der Rämi- und Theaterstrasse Anfang September 2015.

Doch nicht alle Pendler sind damit zufrieden. Ein Leser des «Tages-Anzeigers» ärgert sich darüber, dass sie bei Regen keinen guten Schutz bieten.

Doch nicht alle Pendler sind damit zufrieden. Ein Leser des «Tages-Anzeigers» ärgert sich darüber, dass sie bei Regen keinen guten Schutz bieten.

Die Proportionen der Haltestelle würden nicht stimmen, die Dächer seien viel zu weit oben positioniert

Die Proportionen der Haltestelle würden nicht stimmen, die Dächer seien viel zu weit oben positioniert

Schmucke Dächer, die zum denkmalgeschützten Rondell beim Zürcher Bellevue passen: So präsentieren sich die beiden neuen Tramhaltestellen an der Rämi- und Theaterstrasse. Doch nicht alle Pendler sind damit zufrieden. Ein Leser des «Tages-Anzeigers» ärgert sich darüber, dass sie bei Regen keinen guten Schutz bieten. Die Proportionen der Haltestelle würden nicht stimmen, die Dächer seien viel zu weit oben positioniert.

Er vermisst die alte Haltestellen schon jetzt. Sie seien zwar weniger schön gewesen, hätten aber zumindest dank der Glaswände Wind und Wetter abgehalten. Beim Tiefbaudepartement oder bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) gab es bisher keine Klagen, wie VBZ-Sprecherin Daniela Tobler sagt. Handlungsbedarf bestehe aus Sicht der Behörden nicht: «Einerseits sind die Dächer aus städtebaulichen Überlegungen an die gebaute Situation mit den beiden Herter-Gebäuden ausgerichtet worden, andererseits würde auch ein tiefer gelegtes Dach dieser Art nicht vor starkem Regen schützen.»

Kleine Verbesserungen sind geplant

Auch mit den kleineren Wartehallen früher sei die Situation bei Regen ähnlich gewesen, der Witterungsschutz sei vergleichbar, so Tobler. Trotzdem gibt es noch eine kleine Verbesserung. Es ist geplant, wettergeschützte Sitzgelegenheiten mit einer Glaswand zur Strassenseite zu installieren: an der Theaterstrasse auf einer Länge von 5,5 Metern und an der Rämistrasse von 7 Metern.

Bereits vor vier Jahren gab es ähnliche Kritik, als die Dachlandschaft beim Bahnhof Stettbach neu gestaltet wurde. Pendler beschwerten sich unter anderem über den mangelnden Witterungsschutz. Weil die Klagen nicht abrissen, verbesserten die Verkehrsbetriebe Glatttal die Situation.

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