19.11.2020 14:03

HundeschulenNeue Hundebesitzer sind überfordert

Die Corona-Pandemie erhöhte die Nachfrage nach einem neuen Haustier drastisch. Doch gerade Hunde brauchen eine korrekte Erziehung und Sozialisierung. Während des Lockdowns im Frühling waren die Hundeschulen geschlossen. Darunter hat vor allem die Entwicklung und Erziehung der jungen Vierbeiner gelitten.

Wegen dem Lockdown konnten viele Hunde nicht richtig erzogen werden. (Symbolbild)

Wegen dem Lockdown konnten viele Hunde nicht richtig erzogen werden. (Symbolbild)

KEYSTONE

Während der Corona-Pandemie schafften sich viele Personen ein Haustier an. Vor allem Hunde sollten während des einsamen Lockdowns für etwas Zweisamkeit sorgen. Dabei ging aber oftmals vergessen, dass Hunde eine Erziehung und Sozialisierung brauchen.

Doch während dem Lockdown mussten auch die Hundeschulen schliessen.

«Die Hundeschulen mussten schliessen. Wir durften vom Bund aus gar keinen Unterricht geben. Es war nichts offen und die Besitzer wollten nicht in Menschenmengen rein.» – Susanne Hirschi, Leiterin Sitz-Platz-Hundeschule

Vielen Junghunden fehlt deshalb die Grunderziehung. Und auch bei älteren Tieren haben die geschlossenen Hundeschulen während des Lockdowns zu Problemen geführt.

«Den Hundehaltern fehlte die Ansprechperson. Sie hatten grosse Mühe.» – Susanne Hirschi

Für die Hundetrainer bedeutet das nun, mit viel Geduld und Überstunden den Rückstand bei der Hundeerziehung nachzuholen.

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1 Kommentar
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Lock down

19.11.2020, 16:38

Es ist doch nicht so einfach, einen Hund (korrekt) zu halten. Nix mit nur Gassi-gehen (oder fahren) und Futter geben. Da braucht's doch etwas mehr..