Luzern: Neue Studenten erhielten erst mal eine Stadtführung
Aktualisiert

LuzernNeue Studenten erhielten erst mal eine Stadtführung

Seit Montag sind wieder alle Studienbänke besetzt: Insgesamt haben rund 2800 Neulinge ihr Studium in Luzern aufgenommen.

von
Rahel Schnüriger
«Götti» Daniel Eichenberger (r.) zeigt Neulingen den St.-Karli-Quai. (ras)

«Götti» Daniel Eichenberger (r.) zeigt Neulingen den St.-Karli-Quai. (ras)

Die Universität Luzern hat gestern 530 neue Studenten empfangen – zehn weniger als noch letztes Jahr. Über die Hälfte von ihnen hat sich für das Studium der Rechtswissenschaften entschieden. «Es ist seit zehn Jahren konstant die beliebteste Studienrichtung», sagt Uni-Sprecher Erich Aschwanden.

Am ersten Schultag erwarteten die neuen Studenten nicht nur trockene Informationen und Vorträge: Ein Rundgang führte am Nachmittag quer durch die ganze Stadt von Standort zu Standort. «Die individuellen Räume geben dem Studieren in Luzern einen gewissen Charme», findet Jus-Studentin Leonie Fässler. Die Neulinge machten auch beim neuen Uni-/PHZ-Gebäude am Bahnhof Halt, das im nächsten Jahr das grosse Studienzentrum sein wird.

An der Hochschule Luzern (HSLU) haben gestern 1 870 Studenten angefangen. Die fünf Teilschulen zählen nun insgesamt 4 860 Studierende. Allerdings ist die Hochschule dieses Jahr wie erwartet weniger stark gewachsen. Sprecher Gaudenz Zemp: «Beim Start vor rund zehn Jahren boomten die Fachhochschulen. Jetzt pendelt es sich langsam ein.»

Die eigenständige Pädagogische Hochschule (PHZ) Luzern fing bereits letzte Woche an. Dort waren es 408 Neulinge, 20 mehr als im Vorjahr. Wie auch bei der HSLU hat sich das Wachstum bei der PHZ verlangsamt.

Warum hast du in Luzern ein Studium begonnen?

Sandrine Gisler (20) Haldi UR

«Ich studiere Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften. Das gibt es nur in Luzern.»

James Ineichen (21) Luzern

«Dank dem guten Ruf der Uni Luzern habe ich andere Angebote gar nicht erst angeschaut.»

Salome Häfliger (19) Bern

«Die Uni ist klein und die Stadt gefällt mir sehr. Deshalb ziehe ich in zwei Wochen auch hierher.»

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