Aktualisiert

Neue Zäune, neue Sportarten

Die USA wollen an der Grenze zu Mexiko einen tausende Kilometer langen Zaun errichten. Teams bestehend aus mexikanischen und amerikanischen Spielern nutzen einen sechs Meter hohen Zaun bereits als Netz fürs Volleyball-Spiel.

Mit der rigorosen Abschottung sollen Mexikaner von illegalen Einwanderungsversuchen abgehalten werden. Präsident George W. Bush könnte das Gesetz bereits in den nächsten Tagen unterzeichnen.

Während die Politiker noch am Streiten sind, ereignet sich in San Diego an einem Zaun zur Grenze Mexikos Bizarres, wie LAweekly.com berichtet. Auf amerikanischer Seite des Zauns ist keine Menschenseele, kein Parkplatz, nichts zu sehen. Auf der mexikanischen Seite hingegen tummeln sich Familien, Sonnenanbeter, Eisverkäufer und Fischer.

Löcher im Zaun erlauben es den Mexikanern sogar, ein Stück weit auf amerikanisches Territorium zu gelangen. Sobald sie die demilitarisierte Zone verlassen, werden sie aber von Grenzschützern aufgegriffen.

Ein paar junge Amerikaner reisten zu dem Zaun und organisierten ein Volleyball-Spiel. Ein Freundschaftsspiel gegen die Mexikaner sei schliesslich nicht ungesetzlich, sagen sich die Organisatoren. Einzige Sorge sei, wegen des unerlaubten Volleyball-Transports angeklagt zu werden.

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