Aktualisiert

Kanton UriNeueinschätzung der Grundstücke schreitet voran

Im Rahmen der Neuschätzung der Urner Grundstücke sind bis jetzt rund 70 Prozent der insgesamt 17500 Grundstücke neu bewertet worden. Das wird sich auf die Steuerrechnungen ab 2011 auswirken, wie die Finanzdirektion am Dienstag mitteilte.

Erste Auswertungen zeigen, dass sich die Vermögenswerte mit der laufenden Neuschätzung im Durchschnitt um 45 Prozent und die Eigenmietwerte um 8 Prozent erhöhen. Das Ausmass der Erhöhung sei sowohl innerhalb der Gemeinden wie auch unter den Gemeinden sehr unterschiedlich, heisst es in der Medienmitteilung.

Ursprünglich ging man von einem Anstieg der Vermögenswerte um rund 35 Prozent aus. Der stärkere Anstieg sei begründet in Anpassungen im Schätzungssysem an die schweizerische Praxis, schreibt die Finanzdirektion. Demnach werden die Grundstücke neu zum vollen und nicht mehr zu einem so genannten «billigen» Verkehrswert geschätzt.

Der Landrat hatte im September 2006 eine allgemeine Neuschätzung der Grundstücke beschlossen. Bis Ende April 2009 waren rund 72 Prozent der nichtlandwirtschaftlichen und 65 Prozent der landwirtschaftlichen Grundstücke geschätzt. Man rechnet damit, dass bis Ende Jahr 98 Prozent der Grundstücke geschätzt sind.

Die Kosten der Neuschätzung betrugen per Ende April 2009 rund 1,5 Mio. Franken. Es zeichnet sich ab, dass damit der gesamte Kredit von 2,7 Mio. Franken aufgebraucht wird. Die Kosten werden je zur Hälfte vom Kanton und von den Gemeinden getragen. (sda)

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