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«Hunde hatten Gleichgewichts-Störungen und Atemprobleme»

Am 16 Uhr gibt es eine Pressekonferenz der Neuenburger Behörden zu den Blaualgen im Neuenburgersee. 20 Minuten berichtet live.

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Wegen Blaualgen kamen sechs Hunde ums Leben. Die Neuenburger Behörden verhängten ein Badeverbot.

Wegen Blaualgen kamen sechs Hunde ums Leben. Die Neuenburger Behörden verhängten ein Badeverbot.

Kapo Neuenburg
Yves Lehmann, Chef des Energie- und Umweltdepartements des Kantons Neuenburg  erklärt, dass die Blaualgen, denen die Hunde zum Opfer fielen, im See natürlicherweise vorkommen. Gewisse Blaualgen könnten giftige Bakterien absondern.

Yves Lehmann, Chef des Energie- und Umweltdepartements des Kantons Neuenburg erklärt, dass die Blaualgen, denen die Hunde zum Opfer fielen, im See natürlicherweise vorkommen. Gewisse Blaualgen könnten giftige Bakterien absondern.

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Vor allem Haustiere sind von diesem Problem betroffen. Insbesondere Hunde laufen Gefahr, mit den Bakterien in Kontakt zu kommen, weil sie sich gerne im See abkühlen. «Man muss die Hunde davon abhalten, im See schwimmen zu gehen und Wasser zu trinken», warnt Corinne Bourquin, die stellvertretende Kantonstierärztin.

Vor allem Haustiere sind von diesem Problem betroffen. Insbesondere Hunde laufen Gefahr, mit den Bakterien in Kontakt zu kommen, weil sie sich gerne im See abkühlen. «Man muss die Hunde davon abhalten, im See schwimmen zu gehen und Wasser zu trinken», warnt Corinne Bourquin, die stellvertretende Kantonstierärztin.

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Freitag, 31.7.2020

Ende der Konferenz

Hiermit ist die Medienkonferenz beendet. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Aufruf zur Vorsicht

«Denken Sie an die Pilze im Wald. Sie kommen in der Natur auch natürlicherweise vor», sagt Yves Lehmann. Er ruft Hündeler dazu auf, ihren Hund gut im Auge zu behalten. «Achten Sie darauf, dass er keine Algen frisst oder sonst irgendwelche komischen Dinge am See.»

Pferde

Manche Reiter lassen ihre Pferde gerne im See plantschen. Ob die Algen auch für Pferde giftig seien, sei nicht vollständig geklärt, sagt Corinne Bourquin: «Ich rate aus Prinzip ab, mit dem Pferd ins Wasser zu gehen.»

Analyse

Die Algen würden bis nächste Woche analysiert, sagt Kantonschemiker Yann Berger. Träten dieses Wochenende Gewitter auf, könnte das Problem mit den Algen entschärft werden.

Warmes Wasser

Es gibt laut Yves Lehmann keine wissenschaftliche Erklärung, warum die Blaualgen manchmal Giftstoffe produzieren und manchmal nicht. Das warme Wasser begünstige aber die Ausbreitung der Algen.

Hohe Dunkelziffer

«Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Dunkelziffer der vergifteten Hunde sehr hoch ist», sagt die Kantonstierärztin.

Kein Spaziergang am See

Die Vertreter raten, mit Hunden nicht am Neuenburgersee spazieren zu gehen. So könne man verhindern, dass sie mit den giftigen Algen in Kontakt kämen.

Sofortige Symptome

Laut der stellvertretende Kantonstierärztin zeigten die betroffenen Hunde sofort Symptome. «Kaum hatten sie das Wasser verlassen, bekamen sie Gleichgewichtsstörungen und Atemprobleme.»

Hunde sollen nicht baden gehen

Vor allem Haustiere sind von diesem Problem betroffen. Insbesondere Hunde laufen Gefahr, mit den Bakterien in Kontakt zu kommen, weil sie sich gerne im See abkühlen. «Man muss die Hunde davon abhalten, im See schwimmen zu gehen und Wasser zu trinken», warnt Corinne Bourquin, die stellvertretende Kantonstierärztin.

Algen sind noch da

Die Algen seien immer noch da, sagt Lehmann. Leider könnten diese manchmal giftige Auswirkungen haben.

Giftige Bakterien

Yves Lehmann, Chef des Energie- und Umweltdepartements des Kantons Neuenburg erklärt, dass die Blaualgen, denen die Hunde zum Opfer fielen, im See natürlicherweise vorkommen. Gewisse Blaualgen könnten giftige Bakterien absondern.

Start

Die Medienkonferenz beginnt.

Pressekonferenz ab 16 Uhr

Nachdem sechs Hunde wegen Blaualgen im Neuenburgersee ums Leben kamen, verhängten die Behörden ein Badeverbot. Um 16 Uhr sprechen der Kantonschemiker, Kantonsarzt und die Kantonspolizei an einer Medienkonferenz.