Künzle tritt zurück: Neuer Chef für Ammann – falls er weitermacht

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Künzle tritt zurückNeuer Chef für Ammann – falls er weitermacht

Bei den Skispringern kommt es zu einer Trainerrochade. Martin Künzle tritt nach sieben Jahren zurück. Simon Ammann lässt seine Zukunft weiter offen.

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Martin Künzle tritt nach sieben Jahren als Cheftrainer der Schweizer Skispringer zurück.

Martin Künzle tritt nach sieben Jahren als Cheftrainer der Schweizer Skispringer zurück.

Keystone/urs Flueeler
Das Team um Doppel-Doppel-Olympiasieger soll mit frischem Wind die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) vorbereiten.

Das Team um Doppel-Doppel-Olympiasieger soll mit frischem Wind die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) vorbereiten.

Keystone/AP/Matthias Schrader
Der neue Cheftrainer ist Pipo Schödler (42), der Bruder von Disziplinenchef Berni Schödler.

Der neue Cheftrainer ist Pipo Schödler (42), der Bruder von Disziplinenchef Berni Schödler.

Keystone/Sigi Tischler

Neu für die Weltcup-Springer um den vierfachen Olympiasieger Simon Ammann verantwortlich ist der Engadiner Pipo Schödler. Der 42-jährige Bruder von Disziplinenchef Berni Schödler war bis 2011 Trainer der Schweizer Skispringerinnen, zuletzt betreute er die Swiss-Ski-Springer im Continental-Cup. Unterstützt wird Pipo Schödler vom neu verpflichteten Deutschen Ronny Hornschuh.

Künzle, der 2008 als 28-Jähriger die Nachfolge von Werner Schuster als Weltcup-Trainer angetreten hatte, kümmert sich künftig um den Schweizer Skisprung-Nachwuchs. Unter dem Toggenburger wurde Ammann 2010 Doppel-Olympiasieger, Skiflug-Weltmeister und Gesamtweltcupsieger. 2009 und 2011 resultierte unter Künzles Leitung jeweils WM-Bronze.

Ammanns Fazit zu Sotschi

Ammann lässt sich weiter Zeit

Auf Stufe Nationalmannschaft steht weiterhin der Name von Simon Ammann. Ob der vierfache Olympiasieger seine Karriere fortsetzt, ist jedoch weiterhin unklar. Er führe derzeit viele Gespräche, so Ammann. «Ich lasse mir bewusst Zeit, um einen Entscheid zu treffen.»

Neben Ammann gehört neu Gregor Deschwanden der Nationalmannschaft an. Der Luzerner (vorher A-Kader) wurde wie Killian Peier im Vergleich zum Vorjahr höher eingestuft. Der Romand figuriert nun im A-Kader.

Swiss-Ski. Skispringen. Kader-Selektion 2015/16. Nationalmannschaft: Simon Ammann (Jahrgang 1981, SSC Toggenburg, vorher NM), Gregor Deschwanden (1991, Horw, A). - A-Kader: Killian Peier (1995, Vallée de Joux, B). - B-Kader: Luca Egloff (1995, Grabserberg, C), Marco Grigoli (1991, Alpina St. Moritz, A), Pascal Kälin (1993, Einsiedeln, A), Gabriel Karlen (1994, Gstaad, C), Andreas Schuler (1995, Einsiedeln, C). - C-Kader: Tobias Birchler (1997, Einsiedeln, C). (si)

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