Noch vor der Lancierung: Neuer Einzahlungsschein muss überarbeitet werden
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Noch vor der LancierungNeuer Einzahlungsschein muss überarbeitet werden

Noch vor seiner Lancierung muss der neue Schweizer Zahlungsbeleg überarbeitet werden. Grund ist ein Fehler beim QR-Code.

von
kwo
Der QR-Code auf den neuen Einzahlungsscheinen ist fehlerhaft.

Der QR-Code auf den neuen Einzahlungsscheinen ist fehlerhaft.

Keystone

Seit Jahren wird hinter den Kulissen eifrig an einem neuen Schweizer Zahlungssystem und einem neuen Einzahlungsschein gearbeitet. Ab 2018 sollen ihn Schweizer verwenden und mit ihm ihre Rechnungen bezahlen.

Nun zeigt sich, dass die Planer bei einer wichtigen Eigenschaft des neuen Belegs zu knapp kalkuliert haben. Auf dem Einzahlungsschein befindet sich nämlich ein sogenannter QR-Code. Darin sind alle auf dem Beleg aufgedruckten Zahlungsinformationen enthalten. Der Code lässt sich beispielsweise mit dem Smartphone fotografieren, um so eine Zahlung im E-Banking zu erfassen.

QR-Code war zu klein

Nun hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt, dass die vorgesehene Fläche für den QR-Code zu klein gewesen wäre. Er hätte nicht genügend Informationen aufnehmen können. Wie der Schweizer Finanzdienstleister SIX gestern bekannt gab, wird der Einzahlungsschein daher bereits vor seinem Start wieder überarbeitet. Das Erscheinungsbild des Belegs wird sich dadurch grundlegend verändern. Der QR-Code dürfte bald einen Grossteil der Fläche des Einzahlungsscheins beanspruchen.

Bedürfnisse von Rechnungsstellern, neue Zahlungsmethoden sowie absehbare regulatorische Anforderungen würden dafür sorgen, dass der QR-Code erweitert werden müsse, so ein Sprecher von SIX. Zudem sei eine Reservefläche für weitere Funktionen eingeplant.

Start Mitte 2018

Im April 2017 wird der neue Fahrplan für die Einführung des Einzahlungsscheins bekannt gegeben. Bis dann soll auch klar sein, wie gross die Fläche des QR-Codes wirklich sein wird. Am Startdatum ändert das nichts: Eingeführt werden soll er weiterhin Mitte 2018.

(übernommen und gekürzt von tagesanzeiger.ch) (kwo/20 Minuten)

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