Clarastrasse belebt: Neuer Food-Tempel Klara ist erfolgreich gestartet
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Clarastrasse belebtNeuer Food-Tempel Klara ist erfolgreich gestartet

Mit dem Klara kommt viel Kulinarik ins Kleinbasel: Am Montag ist das Food- und Kulturzentrum in seine erste Woche gestartet. Die Gäste haben Freude daran.

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daf/rob

Was die Betreiber und die Gäste zum Start des Klara sagen. (Video: rob/daf)

«Ich werde auf jeden Fall wieder kommen», sagt Sarah (21), die das neu eröffnete Klara am Montagmittag besucht. Am Freitag hatte der neue Food-Tempel des Kleinbasel eröffnet, seit Montag gilt es für die Köche nun ernst und die erste Laufkundschaft – Angestellte, Geschäftsleute, Studenten und Familien – erkundet das neue Gastronomie-Angebot. Und dieses ist vielfältig.

Kurz vor 12 Uhr strömen Gruppen hungriger Menschen durch die gläserne Schiebetür an der Clarastrasse 13. Im Klara haben sie die Qual der Wahl. Acht verschiedene Küchen finden sich im grosszügigen Innenraum, der der Grossbasler Markthalle ähnelt.

Eine neunte Küche ist wechselbar. Ab November werden dort verschiedene Köche jeweils für eine bestimmte Zeit ihr Können unter Beweis stellen. Das Angebot wechselt monatlich oder saisonal. «Los gehts im November mit griechischen Speisen, dann folgen diverse Suppen», erklärt Neda Schön. Sie hat mit zwei Kollegen das Klara auf die Beine gestellt.

«Werden uns durchprobieren»

Die kulinarische Abwechselung passt ins Konzept. An den anderen acht Küchen haben die Kunden die Auswahl zwischen japanisch, thailändisch, indisch, argentinisch, mexikanisch, afrikanisch, arabisch und orientalisch sowie Burgern. Die bunte Auswahl lockt zum Wiederkommen: «Wir werden uns in nächster Zeit durch die verschiedenen Küchen probieren», sagt Manuel (35), der gerade ein vegetarisches Thai-Gericht geniesst (siehe Video).

Die Ähnlichkeit zur Markthalle bezüglich Einrichtung und Konzept ist kein Zufall: Die Betreiber der Markthalle sind an Klara beteiligt. Damit erhält das Kleinbasel sozusagen einen Markthalle-Ableger. Der bunte Marktplatz an Kulinarik wird ergänzt mit Kultur: Es wird DJs und Konzerte zu hören geben. Das Zentrum der Klara-Halle bildet eine grosse Bar, in der die Küchen Seite an Seite angeordnet sind.

«Schön, so viele Leute zu sehen»

Schön ist sehr zufrieden: «Das Klara ist super angelaufen.» Während der Eröffnung am Freitagabend seien rund 1600 Besucher ein- und ausgegangen. «Es war schön, an der Clarastrasse so viele Leute zu sehen.» Auch am Montagmittag wird deutlich: Das Klara hat das Potenzial, der grauen Strasse Farbe und Leben einzuhauchen. Es solle ein Ort für alle Menschen sein, so Schön: «Wir wollen, dass es hier den ganzen Tag belebt ist.»

Der neue Kleinbasler Hotspot hat bis spät abends geöffnet, am Wochenende gar bis um 1 bzw. 2 Uhr nachts. Gegessen werden kann mittags zwischen 11 und 15 Uhr und abends von 18 bis 23 Uhr. Sonntags haben die Küchen vorerst noch geschlossen.

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