André Reithebuch: Neuer Mister muss Pferde zügeln
Aktualisiert

André ReithebuchNeuer Mister muss Pferde zügeln

André Reithebuch liebts rasant. Als Mister Schweiz muss er nun aber einen Gang zurückschalten – trotz seinen PS-starken Dienstfahrzeugen.

von
Yvonne Zurbrügg

Eine Harley-Davidson XR 1200 und ein Seat Leon Cupra: Für Motorsportfreak Reithebuch sind die Hauptpreise der Mister-Schweiz-Wahl wie Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk gleichzeitig. Denn der frischgebackene Schönheitskönig hat Benzin im Blut: Schon in seiner Jugend fuhr er Motorradrennen. Über seinen Privatwagen, einen getunten Audi, schreibt der 22-Jährige auf Facebook: «Den werdet ihr nur von hinten sehen.»

Auch mit seinem neuen Dienstwagen könnte er eigentlich voll auf die Tube drücken: Der Seat Leon Cupra verfügt über 240 PS. Doch als Mister mit Vorbildfunktion muss er seine Pferde jetzt zügeln – was ihm nicht leichtfällt: «Ich sollte mehr auf den Tacho schauen», gibt Reithebuch zu. Der Glarner tappte schon mehrfach in Radarfallen. «Den Ausweis musste ich aber noch nie abgeben», betont er. Einen Unfall hat er jedoch bereits gebaut: Mit 19 fuhr er seinen weissen Fiat zu Schrott. Zum Unfallhergang will er nichts sagen.

Urs Brülisauer, Geschäftsführer der Mister-Schweiz-Organisation, hat seinen rasanten Schützling schon zu sich ins Büro zitiert: «Ich habe ihm gesagt, dass zu hohes Tempo nun eine viel grössere Tragweite hat.» Der Seat sei nämlich als Mister-Auto beschriftet.

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