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Basel, Freitag & SamstagNeuer Name, frischer Sound: Paul Briener

Ob als Paul Briener oder unter seinem echten Namen: Dario Rohrbach sorgt für Abwechslung hinter dem Plattenteller.

Dario, weshalb ein weiteres Pseudonym?

Dario Rohrbach: Man kennt mich als DJ, dessen Sound zwischen House und Techno relativ klar umrissen ist. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich aber immer mehr interessante Sounds ausserhalb dieser Grenzen entdeckt.

Was heisst das konkret?

Neben elektronischen Sounds finden vermehrt auch Hip-Hop, Rock oder Mash-up ihren Weg in meine Sets. Um die Leute nicht zu verwirren, habe ich mir deshalb ein zweites Pseudonym ­zugelegt.

Ein Zeichen von Techno-Müdigkeit?

Auf keinen Fall! Aber das Pub­likum verbindet nun einmal einen gewissen Sound mit meinem Namen. Diese Erwartungshaltung will ich als Paul Briener gar nicht erst aufkommen lassen.

Und damit wieder bei null anfangen.

Das tut manchmal auch ganz gut. Ausserdem gehe ich damit ja zurück zu meinen Wurzeln: Als wir vor Jahren mit unserer Partyreihe Bodyrockers starteten, spielten wir genau diesen Soundmix. Das hat sich erst nach und nach in Richtung Techno bewegt.

Apropos Bodyrockers: Da hat man schon eine Weile nichts mehr gehört.

Das stimmt, wir haben die Reihe im NT vorerst auf Eis gelegt und reissen dort jetzt stattdessen unter dem Namen Mars Invasion Genregrenzen ein.

tna

Dieses Wochenende zerlegt Paul Briener gleich zwei Clubs: Heute Freitag spielt er an der Hinterhof im Nordstern, wo auch die Berner Round Table Knights sowie Brodinski aus Paris für fette Beats sorgen. Am Samstag steigt dann Mars Invasion in der NT-Lounge. Hier masht Briener gemeinsam mit Sgt. Risk und Pol Akkola Sounds.

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