Internationale Raumsstation: Neuer Rekord – Kosmonaut verbringt 879 Tage im All
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Internationale RaumsstationNeuer Rekord – Kosmonaut verbringt 879 Tage im All

Nach fast zweieinhalb Jahren Aufenthalt im Kosmos ist der Russe Gennadi Padalka wieder zurück auf der Erde. Zu seiner fünften Mission war der Astronaut im März gestartet.

von
nab
Gemeinsam mit zwei Astronauten ist der Russe aus dem Weltall zurück: Gennadi Padalka bei der Landung.

Gemeinsam mit zwei Astronauten ist der Russe aus dem Weltall zurück: Gennadi Padalka bei der Landung.

Screenshot spaceflightnow.com

Der Russe Gennadi Padalka hat eine neue Rekordgesamtzeit von 879 im All verbrachten Tagen aufgestellt. Gemeinsam mit zwei Astronauten von der Internationalen Raumstation ISS landete der 57-Jährige in der Nacht wohlbehalten in der kasachischen Steppe, wie ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos der Nachrichtenagentur AFP sagte. «Alles ist gut.»

Es war bereits Padalkas fünfte Weltraum-Mission. Erstmals erkundete Padalka 1998 den Weltraum, damals war er Kommandant der russischen Raumstation Mir und blieb 199 Tage. Es folgten ISS-Missionen in den Jahren 2004, 2009 und 2012. Zuletzt startete er am 27. März ins All. Mit ihm zurück kamen nun der Däne Andreas Mogensen und der Kasache Aidin Aimbetow.

Stutenmilch aus der Heimat

Mogensen und Aimbetow verbrachten nur jeweils zehn Tage auf dem Aussenposten der Menschheit. Mogensen brachte dabei unter anderem Lego-Spielfiguren zur ISS. In einem spektakulären wissenschaftlichen Versuch schaffte es der erste Däne im Weltall zudem, von der Raumstation aus einen Roboter auf der Erde zu bewegen.

Der Kasache Aimbetow brachte Spezialitäten seiner Heimat zur ISS, darunter Stutenmilch. In dem fliegenden Labor arbeiten nun noch sechs Raumfahrer: drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Japaner. (nab/afp)

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