40. Zürcher Silvesterlauf: Neuer Rekord mit 21'449 Läufern im Ziel

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40. Zürcher SilvesterlaufNeuer Rekord mit 21'449 Läufern im Ziel

So viele Läuferinnen und Läufer wie noch nie haben am Sonntag am 40. Zürcher Silvesterlauf teilgenommen. Beim Eliterennen gewann bei den Männern ein alter Bekannter.

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Das war der 40. Zürcher Silvesterlauf. (Video: Vera Kluser)

Die 40. Jubiläumsausgabe des Zürcher Silvesterlaufes wartete am Sonntag mit einem Rekord auf: 21'449 Läuferinnen und Läufer aus 105 Nationen erreichten das Ziel – so viele wie noch nie. Angemeldet hatten sich 24'479. Der Anlass verlief laut Silvesterlauf-Sprecher Maurus Strobel ohne grössere Zwischenfälle. Die Sanität musste 21 Teilnehmer behandeln – zwei wurden ins Spital eingewiesen, einer davon wegen eines Hirnschlags.

Um dem Publikum Spektakel zu bieten, fanden die Eliterennen auf einer kurzen Rundstrecke und erstmals als Ausscheidungsrennen statt. Das bedeutet: Auf einem 325 Meter langen Rundkurs wurden alle zwei Runden die letztplatzierten Läuferinnen und Läufer aus dem Rennen genommen.

Dritter Triumph für Tadesse Abraham

Der Schweizer Tadesse Abraham aus Genf sorgte fünf Runden vor Schluss mit einer Tempoverschärfung für die Vorentscheidung und gewann mit acht Sekunden Vorsprung auf den gebürtigen Eritreer Simon Tesfay aus Uster und dem Kenianer Patrick Ereng. «Tesfay machte einen starken Eindruck und darum wollte ich es nicht auf einen Sprint ankommen lassen», erklärte Abraham nach seinem dritten Triumph. Orientierungslauf-Spezialist Matthias Kyburz, der zu Beginn des 5,2 km langen Laufes ein horrendes Tempo angeschlagen hatte, klassierte sich als zweitbester Schweizer mit 22 Sekunden Rückstand im 4. Rang.

Im Rennen der Frauen über die gleiche Distanz konnte die leicht erkältete Schweizerin Martina Strähl ihren Vorjahressieg nicht wiederholen und musste sich um 14 Sekunden von der Kenianerin Betty Chepkwony, dessen Schwester Caroline den Zürcher Silvesterlauf schon dreimal gewinnen konnte, schlagen lassen. Marathon-Spezialistin Maja Neuenschwander verlor den Sprint um Rang 3 gegen die gebürtige Ungarin Krisztina Papp und die Deutsche Diana Sujew nur knapp und wurde Fünfte. Sujew bestimmte lange Zeit das Tempo, verlor aber wegen Seitenstechens den Anschluss.

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