«Zähni»: Neuer Sneaker soll Böse noch böser machen
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«Zähni»Neuer Sneaker soll Böse noch böser machen

Ueli Reichlin aus Brunnen hat einen Schuh extra für Schwinger entworfen. Dieser spreche nicht nur optisch die Sägemehl-Sportler an.

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tst
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Ueli Reichlin hat einen Schuh extra für Schwinger entworfen.

Ueli Reichlin hat einen Schuh extra für Schwinger entworfen.

Hummel Schweiz AG
Inputs dazu holte er sich bei bekannten Schwingern wie Christian Stucki, Sonja Kälin oder Christian Schuler.

Inputs dazu holte er sich bei bekannten Schwingern wie Christian Stucki, Sonja Kälin oder Christian Schuler.

Keystone/Peter Schneider
Das Endprodukt ist ein weisser Sportschuh mit roten Streifen.

Das Endprodukt ist ein weisser Sportschuh mit roten Streifen.

Hummel Schweiz AG

Bereits seit zehn Jahren stattet Ueli Reichlin als Geschäftsführer der Marke Hummel in der Schweiz Schwinger mit Kleidern und Schuhen aus. Die Schuhe stammten bislang aus dem Angebot für Handballer, wie das «SRF Regionaljournal» berichtet. Reichlin sei dann die Idee eines Schuhes extra für Schwinger gekommen.

Inputs dazu holte er sich bei bekannten Schwingern wie Christian Stucki, Sonja Kälin oder Christian Schuler. Das Resultat ist ein weisser Sportschuh mit roten Streifen. «Einige Details sind aber auch in der Farbe des Sägemehls gehalten», sagt Reichlin. «Es ist ein Schuh, der rein optisch die Schwinger schon anspricht.»

Mehr Standfestigkeit

Der Schuh sei höher als bei anderen Sportarten und verfüge über mehr Stabilität im Mittelfussbereich und auf den Seiten. «Er unterstützt den Schwinger, dass dieser auch standhaft bleibt.» Trotz der Stabilität sei die Sohle des Schuhs sehr flexibel.

Der Schuh ist ab Grösse 36 erhältlich. Aber auch für gross gewachsene Sportler wie Christian Stucki mit Schuhgrösse 51 sind Schuhe vorhanden: «Wir haben genügend Exemplare in den grossen Grössen vorrätig.» Am meisten würden mit Abstand die Grössen 43 bis 45 verkauft.

Schuh am ESAF 2019 vertreten

Reichlin hat den Schuh auf Wunsch der Bösen, wie Schwinger auch bezeichnet werden, «Zähni» getauft. Der Name ist angelehnt an die Höchstnote im Schwingen. Mit rund 3000 aktiven Schwingern sei der Markt für Schwingerschuhe begrenzt. Das grosse Geschäft lasse sich damit nicht machen. «Wir haben 1500 Paare produziert und schauen, wie das Modell im Verkauf läuft.»

Der «Zähni» werde auch am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2019 (ESAF) in Zug vertreten sein. Und dies nicht nur an den Füssen der Teilnehmer. Auch an den Gabentempeln werden Schuhe gespendet.

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