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Neuer Trendsport Kissenschlacht

Was sich schon seit Jahrzehnten in heimischen Schlafzimmern und Massenschlägen von Jugendherbergen abspielt, wird nun in der Öffentlichkeit ausgetragen: die Kissenschlacht.

Man nehme: Eine Matte, zwei Frauen, zwei Kissen, drei Schiedsrichter und ein johlendes Publikum. Was sich jeden Donnerstagabend und Sonntagnachmittag in Toronto abspielt, könnte sich zur neuen Trendsportart entwickeln - die Kissenschlacht.

Momentan, so berichtet New York Post, sind es 22 Frauen, die aktiv in der «Pillow Fight League» mitmischen. Und ihr Chef und Sprecher, das ist Herr Stacey P. Case. (Pillowcase heisst auf deutsch übrigens Kissenbezug...)

Die einzige Regel dieser Kampfsportart: Im Moment, in dem die beiden Frauen aufeinander treffen, müssen sie ein Kissen halten. Abgesehen davon ist fast alles erlaubt - inklusive Boxen, Treten, Festklammern und sich auf die Gegnerin legen.

«Wir haben eine neue Sportart kreiert», meint Case. «Dies ist kein Witz, die Kämpfe sind echt. Die Mädels trainieren Kampfsport und Boxen und nehmen dann einfach noch ein Kissen zur Hand.»

Ein Kampf gilt als gewonnen, wenn die Gegnerin nicht mehr aufstehen kann - oder will, also wenn sie aufgibt. Oder wenn der Schiedsrichter den Kampf stoppt. Wenn die Kämpferinnen nach fünf Minuten noch stehen, wird die Siegerin von drei Schiedsrichtern erkoren.

Selbstverständlich sind auch die Kissen genormt: Mittelgross und handgemacht müssen sie sein.

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